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Konzernweites Wirkungsmanagement

Das strategische Primärziel der KfW Bankengruppe ist die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Lebensbedingungen. Um dies zu erreichen, fördert und finanziert die KfW als eine der größten Förderbanken der Welt Investitionen von Staaten, Kommunen, Unternehmen, Finanzinstitutionen und Privatpersonen in Deutschland, Europa und weltweit.

Für die KfW ist es ein zentrales Anliegen, ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung noch systematischer zu erfassen, messbar zu machen und transparent für den gesamten Konzern darzustellen.

Daher führt die KfW seit 2020 im Rahmen der strategischen Projekte Roadmap Sustainable Finance und transForm schrittweise ein konzernweites „Wirkungsmanagement“ ein. Der Kern des Wirkungsmanagements sind messbare und vergleichbare Wirkungsindikatoren.

Mit seinen Indikatoren deckt das KfW-weite Wirkungsmanagement alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen (ökonomisch, ökologisch, sozial) ab. Wir orientieren uns dabei an der „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) und an internationalen Standards.

Porträt-Foto von Ulrike Dangelmaier
Ulrike Dangelmaier, Projektleiterin „Konzernweites Wirkungsmanagement“ im Rahmen des KfW-übergreifenden Projekts tranSForm

Das konzernweite Wirkungsmanagement

"Ein nächster Meilenstein auf dem Weg zur transformativen Förderbank ist geschafft. Das nun vorliegende Konzept für die Einführung eines konzernweiten Wirkungsmanagements steht. Dieses umfasst unser Wirkungsverständnis und daraus abgeleitete Wirkungskategorien. Diese haben wir wiederum mit einem ersten Set an Wirkungsindikatoren unterlegt. Im nächsten Schritt gehen wir in die IT-Umsetzung, so dass wir zukünftig unsere Wirkungen konzernweit systematisiert erfassen und berichten können.“ (30.06.2021).

KfW-weites Wirkungsverständnis

Das Wirkungsverständnis der KfW im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung ist abgeleitet aus einem theoretischen Wirkungsmodell, einer sogenannten „Theory of Change“. Die Grundidee einer „Theory of Change“ besteht darin, den Prozess einer Intervention von den eingesetzten Mitteln bis zur gewünschten Veränderung darzustellen und entsprechende Wirkungsbereiche und -indikatoren daraus abzuleiten.

Entsprechend beschreibt die von der KfW festgelegte „Theory of Change“ die Zusammenhänge zwischen den eingesetzten KfW-Mitteln (Input), den damit mitfinanzierten Kunden- bzw. Partneraktivitäten (Aktivität), deren Ergebnissen (Output), sowie den angestrebten Entwicklungseffekten (Outcome) und schließlich der Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Lebensbedingungen (Impact) (siehe Grafik) inkl. den daraus abgeleiteten Wirkungsindikatoren.

Beschreibung der KfW Theory of Change im nächsten Abschnitt
Die KfW-weite „Theory of Change“ (Eine ausführliche, barrierefreie Beschreibung des Bildes der KfW-weiten "Theory of Change“ finden Sie im nächsten Abschnitt.)

KfW-weite Wirkungskategorien

Im Rahmen dieser KfW-weiten „Theory of Change“ wurden zentrale strategische Wirkungskategorien definiert (siehe Grafik), zu denen die KfW beiträgt bzw. beitragen möchte, um die Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Die Definition der Wirkungskategorien strukturiert die breit gefächerte Förderaktivität des KfW-Konzerns für den Zweck der systematischen Erfassung und des effizienten Managements. Die Wirkungskategorien der KfW decken (entsprechend dem Selbstverständnis der KfW als transformative Förderbank) alle 17 „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen ab (für eine Darstellung der KfW-Beiträge zu den SDGs siehe www.kfw.de/sdgs).

Beschreibung der KfW-weiten Wirkungskategorien im nächsten Abschnitt
Die KfW-weiten Wirkungskategorien (Eine barrierefreie Beschreibung der Grafik finden Sie im nächsten Abschnitt.)

KfW-weite Wirkungsindikatoren

Zur Quantifizierung der nachhaltigen Wirkungen der KfW wurde basierend auf der KfW-weiten "Theory of Change" ein erstes konzernweites Indikatorenset für alle Wirkungskategorien entwickelt. Diese werden sukzessive weiterentwickelt und ergänzt. Die Wirkungsindikatoren werden je nach Relevanz von den einzelnen Geschäftsbereichen der KfW erhoben und in einer KfW-weiten "Wirkungsbilanz“ in einem zunächst internen Berichtswesen zusammengefasst.

Als Wirkungsindikatoren werden eindeutig messbare, definierte und harmonisierte Kennziffern verstanden. Diese können quantitativ (z. B. Anzahl gesicherter Arbeitsplätze) oder qualitativ/quantitativ (z. B. KMU-Quote auf Grundlage lokaler/interner KMU-Definition) sein. Die Indikatoren können je nach Datenverfügbarkeit auf der Output-, Outcome- oder Impact-Ebene gemessen werden – und sind somit teilweise als Annäherung für bestimmte Wirkungsziele zu interpretieren. Die KfW-Wirkungsindikatoren orientieren sich nach Möglichkeit an international harmonisierten Wirkungsindikatoren wie IRIS+ oder den Green Bond Principles und lassen sich den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch, sozial) sowie den 17 SDGs zuordnen.

Eine Auflistung des ersten, konzernweiten Wirkungsindikatorensets finden Sie in Anhang III des Methodenpapiers „Das Wirkungsmanagement der KfW-Bankengruppe“  (PDF, 791 KB, barrierefrei).

Wie die einzelnen Geschäftsbereiche Wirkungen managen, finden Sie hier:

• Inlandsförderung der KfW: SDG-Mapping und Fördercontrolling

• KfW Entwicklungsbank: SDG-Mapping und Evaluierungen

DEG

KfW IPEX-Bank

KfW Capital

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