Dämmung der Außenwände, inklusive Sonnenschutz

Mit einer Dämmung der Außenwände (einschließlich Maßnahmen zum Sonnenschutz), lassen sich die Wärmeverluste des Gebäudes auf ein Minimum reduzieren.

In der Regel wird die Dämmung an der Außenseite des Gebäudes aufgebracht. Zum Schutz der Außendämmung eignen sich Putz, Holz, mineralische Platten oder Sichtmauerwerk als Verkleidung.

Bei einem Einfamilienhaus liegen die Vollkosten pro m² Außenwanddämmung für ein Wärmedämmverbundsystem (Dämmung und Verkleidung) bei 110 bis 130 Euro/m² (Brutto-Kosten ohne Gerüst).

Energetische Fachplanung und Baubegleitung

Eine sorgfältige Planung und fachgerechte Baubegleitung ist wichtig, damit Sie den geplanten energetischen Standard nach der Sanierung wirklich erreichen. Speziell ausgebildete Sachverständige führen Detailplanungen z. B. zur Belüftung des Gebäudes oder zur Reduzierung von Wärmebrücken durch und überwachen die Qualität der Umsetzung im Bauprozess.

Einbau einer solarthermischen Anlage (Dach)

Erneuerbare Energien werden zunehmend für die Gebäudeheizung und die Warmwasserbereitung genutzt.

Ein System zur solaren Warmwasserbereitung umfasst neben dem Kollektor auch weitere Komponenten wie Speicher, Verteilleitungen, Pumpe und Regelung. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist eine möglichst hohe Ausnutzung des solaren Energieeintrags sinnvoll.

Bei einem Einfamilienhaus liegen die Vollkosten für eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung bei 6.000 Euro, bei zusätzlicher Heizungsunterstützung bei 18.000 Euro (Brutto-Kosten). Hinweis: Den Einbau einer solarthermischen Anlage fördern wir nur im Zusammenhang mit einer Erneuerung der Heizungsanlage.

Dämmung der Dachflächen

Im Satteldach wird die Dämmung (z. B. Mineralwolle) zwischen, auf oder unter die bestehende Tragkonstruktion (Sparren) montiert. Beim Flachdach wird die Dämmschicht in einer ganzen Reihe unterschiedlicher Aufbauarten auf die Tragkonstruktion aufgebracht. Flachdächer gibt es in den Varianten: nicht belüftetes Dach (Warmdach), belüftetes Dach (Kaltdach) oder mit außen liegender Dämmschicht (Umkehrdach).

Bei einem Einfamilienhaus liegen die Vollkosten pro m² Dachdämmung für eine nachträgliche Dämmung eines Steildaches (Zwischen- und Aufsparrendämmung) bei 210 bis 230 Euro/m² (Brutto-Kosten).

Erneuerung der Fenster, inklusive Sonnenschutz

Bei den Fenstern unterliegen sowohl Rahmensystem als auch Verglasung bestimmten Mindestanforderungen aus der Energieeinsparverordnung (EnEV). Handelsübliche Fenstersysteme mit hochwertiger 2-fach-Verglasung erreichen diese Vorgaben in der Regel.

3-fach-Verglasungen und optimierte Rahmensysteme sind energetisch hochwertiger und werden z. B. notwendig, wenn die Fenster im Rahmen einer Einzelmaßnahme ausgetauscht werden.

Für ein Einfamilienhaus liegen die Vollkosten pro m² Fensterfläche mit 2-fach-Verglasung bei 290 bis 340 Euro/m², mit 3-fach-Verglasung bei 340 bis 390 Euro/m² (Brutto-Kosten). Im Rahmen der Fenstererneuerung fördern wir auch Maßnahmen zum Sonnenschutz.

Einbau und Erneuerung einer Lüftungsanlage

Anlagen zur kontrollierten Entlüftung des Gebäudes verringern Feuchtigkeit und Geruchsbildung, beugen der Entstehung von Schimmelpilzen vor und verbessern das Raumklima entscheidend.

Besonders energieeffizient sind Anlagen mit Wärmerückgewinnung. Sie nutzen bis zu 90 % der Wärme, die in der verbrauchten und feuchten Abluft enthalten ist, für die Erwärmung der Zuluft und sparen dadurch Heizkosten.

Die Vollkosten für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung liegen bei rund 4.600 Euro pro Wohneinheit (Brutto-Kosten).

Austausch der Heizung

Gas-/Öl-Brennwertkessel sparen besonders viel Primärenergie, wenn Sie sie mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung kombinieren.

Nachwachsende Rohstoffe lassen sich in Biomassekesseln für Holzpellets, Hackschnitzel oder Scheitholz nutzen.

Wärmepumpen nutzen die im Erdreich oder in der Außenluft vorhandene Wärme. Sie werden entweder mit Strom oder mit Gas angetrieben.

Mini-Block-Heizkraftwerke erzeugen neben Wärme auch Strom für den Eigenverbrauch oder die Einspeisung.

Der hydraulische Abgleich sorgt für die optimale Verteilung der Wärme im ganzen Haus.

Dämmung der Kellerdecke

Ihre Kellerdecke kann auf zwei unterschiedliche Arten gedämmt werden: entweder von oben, z. B. durch Einbringen einer Dämmschicht unter dem Bodenbelag des darüber liegenden Wohnraums oder von unten, z. B. durch Befestigen von Dämmplatten an der Kellerdecke.

Für ein Einfamilienhaus liegen die Vollkosten pro m² Kellerdeckendämmung für eine nachträgliche Dämmung bei 30 bis 40 Euro/m² (Brutto-Kosten).

Einbau einer Photovoltaikanlage (Dach)

Photovoltaikanlagen nutzen Solarstrahlung zur Stromerzeugung. Der so erzeugte Strom dient entweder Ihrem Eigenbedarf oder wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Bei sogenannten Plusenergiehäusern produzieren Photovoltaikanlagen mehr Energie, als für den Gebäudebetrieb verbraucht wird.

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage werden in Bezug zur Leistung angegeben. Die Kosten liegen für 1 kWp bei 2.000 Euro. Dies entspricht in etwa einer Fläche von 8 bis 9 m².

Das energieeffiziente Haus

Die KfW fördert folgende Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen bzw. alle Einzelmaßnahmen, die den technischen Mindestanforderungen entsprechen:

Impressum

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069 74 31-0
Fax: 069 74 31-29 44
info@kfw.de

Die KfW ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und wird durch den Vorstand (Dr. Ulrich Schröder [Vorsitzender], Dr. Günther Bräunig, Dr. Ingrid Hengster, Dr. Norbert Kloppenburg, Bernd Loewen und Dr. Stefan Peiß) vertreten.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der KfW lautet: DE 114104280.

Verantwortlich:

Dr. Gerd Hanow
Kommunikation

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