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Noch wird Wärme in Deutschland zu rund 85 Prozent mithilfe fossiler Energieträger erzeugt

Zum Vergleich: Auf dem viel weiter entwickelten Strom­markt liegt der Anteil der Erneuer­baren schon bei knapp 50 Prozent.

Deshalb entstehen bei der Erzeugung von Raum­wärme, Warm­wasser, Kälte und Prozess­wärme oder -kälte fast 40 Prozent aller CO2-Emissionen in Deutsch­land.

Diese Quote ist nicht nur schlecht fürs Klima. Erdöl, Erdgas und Kohle sind Roh­stoffe, die nur begrenzt verfügbar sind und größten­teils importiert werden müssen. Was das für Folgen hat, erleben deutsche Unter­nehmerinnen und Unter­nehmer aktuell hautnah: Die Energie­preise steigen. Besonders die energie­intensiven Industrien bangen um ihre Versorgungs­sicherheit.

Regenerative Quellen hingegen stehen praktisch unerschöpflich zur Verfügung. Schon jetzt gibt es eine Viel­zahl innovativer Technologien, die Sonnen- oder Erdwärme nutzbar machen. Mit modernen Speicher- und Steuer­modulen lässt sich die erneuer­bare Energie verlust­arm nutzen und sogar weiter­verteilen. So können Unter­nehmen ihre Energie­versorgung optimal planen. Zusätzlich führt das Klimaschutz-Engagement zu einem positiven Image­gewinn. Erfahren Sie, welche Chancen die Energie­wende für Ihren Betrieb bietet.

Zwei Herren stehen in einer dunklen Fabrikhalle

Wärmewende in Mittenaar

Ein hessisches Traditions­holzwerk geht neue Wege in der Wärme­versorgung.

Aus Strom mach X

Erneuerbare Energie­quellen wie Wind, Wasser und Sonne liefern klima­freundlichen Strom – und das nach­haltig. Doch je nach Wetter­lage produzieren sie manchmal mehr, manchmal weniger Energie als gerade benötigt wird. Speicher­technologien sorgen dafür, dass der Strom zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar ist.

Power-to-X-Technologien gehen noch einen Schritt weiter. In diesen Verfahren wird der Öko­strom (Power) gespeichert und die zeit­weiligen Über­schüsse in andere Energie­träger (X) umgewandelt. So werden zum Beispiel Wasser­stoff, Kerosin und Basis­chemikalien erzeugt, die Erdöl und Gas ersetzen können.

Während im Sektor Strom erneuer­bare Energien schon eine tragende Rolle spielen, herrschen in den Sektoren Wärme, Mobilität und Industrie noch die fossilen Energie­träger wie Erdöl und Erdgas vor. Auch das ändert sich durch Power-to-X. Indem technische Anlagen, Infra­strukturen und Märkte aufeinander abgestimmt werden, entsteht ein integriertes Energie­system. Strom-, Wärme- und Gasnetze sind mit­einander gekoppelt. Mittels dieser Sektoren­kopplung werden die Power-to-X-Technologien effizient genutzt.

Dies sind die derzeit gängigsten Anwendungen:

Eine Frau, die erklärend gestikuliert

„Bei der dezentralen Energie­wende ist der Weg das Ziel“

Kerstin Andreae, ehemalige Grünen-Politikerin und heutige Vorsitzende der Haupt­geschäftsführung des Bundes­verbands der Energie- und Wasser­wirtschaft (BDEW) beantwortet Fragen zur dezentralen Eigen­versorgung mit Öko­strom.

Zum Interview

Fördertipp in 100 Sekunden – Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

Erneuerbare Energien eignen sich in vielen Branchen und Anwendungs­bereichen zur Erzeugung von Prozess­wärme. Wer nach Alternativen für fossile Brenn­stoffe sucht und klima­verträglicher produzieren möchte, erfährt hier mehr über unser Förder­angebot.

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