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Schicker Schuppen

Stefan Kohlmeier setzte ein ungewöhnliches Einfamilienhaus neben denkmalgeschützte Scheunen – und beides passt.

Bauherr und Architekt Stefan Kohlmeier berichtet über das Projekt

Von einem selbst gebauten Haus träumten wir schon lange. Ab 2009 haben wir uns ernsthaft auf die Suche nach einem Grund­stück gemacht - vor allem in Amsham, dem Heimatdorf meiner Frau hier in Nieder­bayern. Denn Amsham ist ein funktionierendes Dorf mit Krämerladen, Metzger und Wirtshaus. Einige attraktive Bauplätze waren unverkäuflich, weil die Eigentümer sie für ihre eigenen Kinder reserviert hatten. Andere waren für uns unattraktiv.

Schließlich kam uns der Zufall zur Hilfe: Wir trafen Mieter, die vor einem alten Bauernhof standen. Sie gaben uns die Telefonnummer der auswärts wohnenden Eigentümer, und diese waren bereit, uns die Wiese nebenan zu verkaufen. Sie zieht sich einen sanften Hang nahe dem Ortsrand hinauf; nebenan stehen drei denkmalgeschützte Hofgebäude.

Zunächst haben wir dann eine Bauvor­anfrage bei der Gemeinde gestellt. Wird sie positiv beschieden, weiß man, dass ein Bau in diesem Rahmen später genehmigt wird. Anfangs wollten wir am oberen Grundstücksrand bauen, durften das Haus aber nicht von der angrenzenden Kreis­straße her erschließen. Das geschieht jetzt über eine private Kiesstraße zwischen zwei Höfen hindurch.

Bald war mir klar, welche Grundform ich wollte: die Gleiche wie die der lang­gestreckten hölzernen Schuppen, die zu den Höfen in der Umgebung gehören. Wir planten zwei neue Baukörper mit dieser Grundform: unser künftiges Wohnhaus und den Carport.

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