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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Mehr Investitionen notwendig

Durch eine Kombination aus Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energien will die Bundesregierung den Primärenergiebedarf von Gebäuden bis 2050 um rund 80 Prozent gegenüber 2008 senken. Mit dem bestehenden Instrumentarium werden bereits in großem Umfang Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer erreicht und Anreize für energieeinsparende Bauinvestitionen gesetzt. Um die ehrgeizigen Ziele des Energiekonzeptes im Gebäudebereich bis 2050 zu erreichen, sind weitere Investitionen in energieeffiziente Sanierung und erneuerbare Wärme notwendig. Dazu sieht die Energieeffizienzstrategie Gebäude wichtige Eckpunkte vor, wie die Energieberatung, die Weiterentwicklung des Energieeinsparrechts, gebäudeindividuelle Sanierungsfahrpläne sowie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), in der die investiven Gebäudeförderprogramme ab 2021 gebündelt werden.

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ersetzt die bisherige Förderung

Im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 entwickelt die Bundesregierung die Förderung für energieeffiziente Gebäude weiter. Die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ startet bei der KfW zum 1. Juli 2021. Sie gilt

  • für alle Wohngebäude, z. B. für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Wohnheime
  • für alle Nichtwohngebäude, z. B. für Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser

Die neue BEG bei der KfW

Beratung

Gut beraten, gut saniert

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Hierzu zählt auch eine akustische Fachplanung. Diese Leistungen müssen durch einen Energieeffizienz-Experten oder einen zusätzlich zu diesem beauftragten Dritten erbracht werden.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“, als Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030, wird die energetische Gebäudeförderung von der Bundesregierung neu aufgestellt.

Ab 2021 werden die bestehenden Programme – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (umgesetzt als Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren) und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP) – schrittweise ersetzt und in einem modernisierten, vereinfachten und optimierten Förderangebot gebündelt.

Die BEG besteht aus den drei Teilprogrammen

  • BEG WG (Neubau und Komplettsanierung von Wohngebäuden zum Effizienzhaus)
  • BEG NWG (Neubau und Komplettsanierung von Nichtwohngebäuden zum Effizienzgebäude)
  • BEG EM (Sanierung mit Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden)

die jeweils in einer Zuschuss- und einer Kreditvariante angeboten werden.

Der Start der neuen BEG erfolgt dabei gestaffelt: Zunächst mit Einführung der Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm BEG EM zum 01.01.2021 beim BAFA, im Übrigen durch die KfW ab 01.07.2021. Bis zum 01.07.2021 können Förderkredite und Zuschüsse für Effizienzhäuser und -gebäude bei der KfW noch wie gewohnt im Rahmen der Programmlinie „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ beantragt werden.

Ab 2023 erfolgt die Förderung in jedem Fördertatbestand wahlweise als direkter Investitionszuschuss des BAFA oder als zinsverbilligter Förderkredit mit Tilgungszuschuss der KfW.

Das Technologieeinführungsprogramm „ EBS-Zuschuss Brennstoffzelle “ (KfW 433) wird darüber hinaus neben der BEG auch weiterhin als eigenständige Förderung bestehen bleiben.

Im Zuge der BEG EM werden seit dem 01.01.2021 folgende Einzelmaßnahmen in Bestandsgebäuden mit folgenden Zuschüssen beim BAFA gefördert:

  • Maßnahmen an der Gebäudehülle (zum Beispiel Außenwände, Dachflächen, der Austausch von Türen und Fenstern, sommerlicher Wärmeschutz): 20 Prozent
  • Anlagentechnik (zum Beispiel Einbau und Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen, Efficiency Smart Home): 20 Prozent
  • Erneuerbare Energien für Heizungen (zum Beispiel Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen, innovative Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien oder Solarkollektoranlagen): 20 bis 50 Prozent
  • Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (zum Beispiel hydraulischer Abgleich inklusive des Austauschs von Heizungspumpen): 20 Prozent
  • Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit der Umsetzung von Einzelmaßnahmen der BEG EM: 50 Prozent

Wird eine Sanierungsmaßnahme auf Grundlage eines über die „Energieberatung für Wohngebäude“ (EBW) geförderten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) umgesetzt, erhöht sich der jeweilige Fördersatz um zusätzliche fünf Prozentpunkte (iSFP-Bonus). Die Maßnahme muss hierfür jedoch innerhalb eines Zeitraums von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt werden.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

www.bafa.de/beg

KfW Stories

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Stand: Januar 2021

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