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Europäisches Engagement der KfW

Die Förderexpertise der KfW ist nicht nur in Deutschland, sondern europaweit gefragt. Dabei engagiert sich die KfW zum Beispiel im Rahmen der EU-Investitionsoffensive, auch als Juncker-Plan bekannt. Die KfW arbeitet auch mit anderen nationalen Förderbanken in der EU zusammen, indem sie die bestehenden Institutionen z.B. mit Globaldarlehen für die Mittelstandsfinanzierung unterstützt, in Verbriefungstransaktionen investiert oder Beratung beim Aufbau von neuen nationalen Förderinstitutionen leistet. Das europäische Engagement der KfW geht jedoch über Finanzierungen in Europa hinaus: Die KfW Entwicklungsbank sowie die DEG arbeiten sowohl mit EU Institutionen als auch mit anderen europäischen Förderbanken zusammen und setzen EU Mittel in konkreten Projekten zur Bekämpfung von Armut, Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern und zum Schutz des Klimas ein. Die EU Mittel werden durch den Einsatz von Eigenmitteln gehebelt und die Wirkung der EU Entwicklungszusammenarbeit damit gestärkt.

55 Jahre Élysée-Vertrag: Kooperation mit französischen Förderbanken

Deutsch-französische Zusammenarbeit

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast ein Abkommen über die deutsch-französische Zusammenarbeit, das als Élysée-Vertrag in die Geschichte einging. Damit besiegelten die beiden Staatschefs 1963 nicht nur die wirtschaftliche Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland, sondern auch den dauerhaften Frieden in Europa.

Der Élysée-Vertrag ist wegweisend für die heutige Zusammenarbeit zwischen der KfW und ihren französischen Partnern. Um die im Vertrag formulierten Aufgaben zu erfüllen, arbeitet die KfW als größte deutsche Förderbank mit französischen Förderinstituten zusammen. Anders als in Deutschland, überträgt die Regierung in Frankreich die wirtschaftliche Förderung an drei Institutionen: Caisse des Dépôts (CDC), Bpifrance und Agence Francaise de Développement (AFD). Die KfW verbindet mit allen drei Förderinstituten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die über die Jahre gewachsen ist. In Brüssel unterhalten die KfW, CDC, Bpifrance, AFD sowie die italienische Förderbank CDP eine gemeinsame EU-Repräsentanz .

KfW-News v. 19. Januar 2018

Juncker-Plan

Die KfW beteiligt sich im Zeitraum von 2015 bis 2017 an der europäischen Investitionsoffensive ("Juncker-Plan").

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Kooperation mit europäischen Förderbanken

Die KfW arbeitet mit zahlreichen nationalen Förderbanken und Förderinstitutionen in der EU zusammen.

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Entwicklungszusammenarbeit

Europäische Kooperation im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit

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25. März 2017: 60 Jahre Römische Verträge

Europa

Am 25. März 1957 schlossen sich Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande zu einem Bündnis zusammen, das nach Frieden und Wohlstand für ganz Europa strebte. Mit den Römischen Verträgen legten sie das Fundament für die Europäische Union. In den vergangenen 60 Jahren hat sich die Gemeinschaft zum wirtschaftlich erfolgreichsten Staatenbund in der europäischen Geschichte entwickelt. Die Finanzkrise und ihre Folgen sollten darüber nicht hinwegtäuschen.

KfW Research hat in einer Studie aufgezeigt, dass wir der Europäischen Union Frieden, politische Stabilität und nie gekannten Wohlstand verdanken. Die Studie stellt zudem die Erfolgsrezepte heraus, die diese Errungenschaften möglich machten. Die zentrale Erkenntnis lautet: Nur mit der Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit wird Europa seinen hohen Wohlstand bewahren und weiter mehren können.

Europäischer Binnenmarkt ist Motor der wirtschaftlichen Integration

  • Seit 1958 hat sich das reale BIP pro Kopf in allen Gründerstaaten mehr als verdreifacht. Das Wachstum der Weltwirtschaft blieb weit dahinter zurück. Demokratie, soziale Marktwirtschaft und friedliche Zusammenarbeit bescherten der EWG 60 Jahre lang nahezu kontinuierliches Wachstum.
  • Der Europäische Binnenmarkt bietet den Unternehmen den zweitgrößten Absatzmarkt der Welt und einen verlässlichen Rahmen für freien Handel und freien Kapitalverkehr. Einheitliche Regeln sorgen für fairen Wettbewerb. Für Verbraucher bringt der Binnenmarkt sinkende Preise und eine größere Produktvielfalt mit sich.
  • Innereuropäische Kapitalströme haben einen erheblichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg insbesondere der osteuropäischen Bündnisstaaten und tragen zur Verringerung des Wohlstandsgefälles in der Union bei.

KfW-Infografik

Europäische Investitionsoffensive

Die KfW hat im Zeitraum von 2015 bis 2017 über 13 Mrd. EUR zur europäischen Investitionsoffensive ("Juncker-Plan") beitgetragen. Darunter fallen bilaterale Maßnahmen wie Globaldarlehen an europäische Förderbanken mit Schwerpunkt der KMU-Finanzierung, die Intensivierung von Verbriefungsaktivitäten, die Bereitstellung von Venture Capital, Projektfinanzierungen sowie Eigenkapitalfinanzierungen im Rahmen von Investitionsplattformen wie z.B. Fonds "Marguerite II" .

"Stellungnahme der KfW bei der Bundestagsanhörung zur Investitionsoffensive für Europa" , KfW-News v. 22. April 2015

"Investitionsoffensive für Europa: Der Europäische Fonds für strategische Investitionen startklar im Herbst" , Presseerklärung der Europäischen Kommission v. 22. Juli 2015

"Die Rolle der nationalen Förderbanken im Rahmen der Investitionsoffensive für Europa" , Mitteilung der Europäische Kommission v. 22. Juli 2015

Die Investitionsoffensive für Europa - Fragen und Antworten

KfW Stories

Dossier "Europa"

Mit dem Juncker-Plan der Europäischen Union unterstützt die KfW die deutsche Wirtschaft und finanziert europäische Infrastrukturprojekte mit.

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KfW Research

KfW Research

Fokus Volkswitschaft "Arbeitsmärkte im Euroraum: Reformerfolge sind gutes Zeichen für Beschäftigung" (Januar 2017)

Fokus Volkswitschaft "Arbeitsmobilität in Europa schafft bei wirtschaftlichen Schocks kaum Entlastung – nationale Arbeitsmärkte tragen Anpassungslast" (Januar 2017)

Fokus Volkswitschaft "No pain, no gain? Wirtschaftliche Anpassungsprogramme in Griechenland und Portugal" (Oktober 2016)

Fokus Volkswirtschaft "Fiskalpolitik im Euroraum – stärker am Konjunkturzyklus ausrichten und enger zwischen Mitgliedsländern koordinieren" (August 2016)

Fokus Volkswirtschaft "Arbeitsproduktivität der großen Euroländer driftet auseinander - Italien fällt zurück" (Juli 2016)  (PDF, 149 KB, nicht barrierefrei)

Volkswirtschaft Kompakt "Spanien: Gute wirtschaftliche Perspektiven von politischen Unsicherheiten überschattet" (Dezember 2015)  (PDF, 123 KB, nicht barrierefrei)

Volkswirtschaft Kompakt "Neues Kapital für griechische Banken" (November 2015)  (PDF, 59 KB, nicht barrierefrei)

"SME Investment and Innovation - France, Germany, Italy and Spain" (Oktober 2015)  (PDF, 3 MB, nicht barrierefrei)

Volkswirtschaft Kompakt "Irland: Rückkehr geglückt" (Oktober 2014)  (PDF, 117 KB, nicht barrierefrei)

Fokus Volkswirtschaft "Portugal – Phoenix aus der Asche?" (Mai 2014)  (PDF, 137 KB, nicht barrierefrei)

Fokus Volkswirtschaft "Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa- Krisenfolge oder Fehler" (Januar 2014)  (PDF, 269 KB, nicht barrierefrei)

Volkswirtschaft Kompakt "With a little help from a friend" (Juli 2013)  (PDF, 173 KB, nicht barrierefrei)

Stand: Januar 2018

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