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Fakten zur Dämmung

Was sind die größten Irrtümer hinsichtlich der Wärmedämmung? Und warum ist es sinnvoll, einen Energieberater einzubinden? Hier finden Sie Antworten darauf.

Besondere Qualitätsanforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilz und Schäden durch Feuchtigkeit sind notwendig!

Zwar sind Planer und Bauausführende nach Werkvertragsrecht verpflichtet, ein mängelfreies Werk abzuliefern. Dennoch stellt die KfW besondere Qualitätsanforderungen, insbesondere um Schimmel und Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden:

Beim KfW-Effizienzhaus ist eine spezielle Detailplanung zum Luftdichtheitskonzept der Gebäudehülle und zum Lüftungskonzept zu erbringen. Den Einbau einer Lüftungsanlage fordern wir nicht zwingend, empfehlen ihn aber.

Bei Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zur Dämmung von Bauteilen ist grundsätzlich auf eine wärmebrückenminimierte Ausführung und Luftdichtheit zu achten. Ein Leitfaden informiert Sie über die Planung zur Vermeidung und Minimierung von Wärmebrücken.

Die anerkannten Regeln der Technik müssen ausführende Unternehmen grundsätzlich beachten.

Die nachträgliche Wärmedämmung von Gebäuden führt nicht zur Schimmelpilzbildung!

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen das Gegenteil. Und Fachexperten wissen, dass das Entstehen von Schimmelpilz durch schlechte oder fehlende Dämmung und durch Wärmebrücken begünstigt wird.

Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des Aachener Instituts für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik weist nach, dass stark wärmegedämmte Neu- und Altbauten weniger von Schimmelpilzbildung befallen sind. Hochwertig ausgeführte Energieeffizienzmaßnahmen leisten damit einen Beitrag zum gesunden Wohnen.

Auch das Nutzerverhalten ist wichtig. Denn eine hohe Raumluftfeuchtigkeit, beispielsweise verursacht durch Kochen, Wäsche trocknen und Duschen, sowie zu geringe Raumtemperaturen (Wohnungen sollten in der Regel auf 20°C beheizt sein) sind weitere Ursachen für Schimmelpilzbildung.

Auf eine energetische Fachplanung und Baubegleitung kann ich nicht verzichten!

Für alle energieeffizienten Neubau- und Sanierungsmaßnahmen ist die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen verpflichtend.

Einen Sachverständigen einzubinden, ist grundsätzlich sinnvoll. Denn zwei Drittel aller Fälle von Schimmelpilzbildung in wärmegedämmten Gebäuden ist entweder auf Planungsfehler bei der Bewertung von Wärmebrücken oder auf Ausführungsfehler (zum Beispiel mangelhafte Abdichtungen und Baufeuchte) zurückzuführen. Die Aufgabe des Sachverständigen ist es, genau diese Schäden zu verhindern.

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