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Deutschland und die Welt im digitalen Wandel

Die Digitalisierung und Vernetzung wirkt sich zunehmend auf alle Unternehmensbereiche aus: auf Produkte und Dienstleistungen sowie Arbeits-, Produktions- und Kommunikationsprozesse.

Schon heute sind über 20 Milliarden Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt – bis 2030 werden es rund eine halbe Billion sein. Digitalisierung und Vernetzung kann ein Motor für Wachstum und Wohlstand sein. Die digitale Wirtschaft in Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftssektor und wichtiger Technologiebereich, sondern auch Treiber der Digitalisierung von Unternehmen, Arbeitswelt und Gesellschaft.

Digitale Bildung für Jugendliche in Deutschland: KfW finanziert erstes TUMO-Lernzentrum in Berlin

Ein Besuch im TUMO Center von Eriwan

Die KfW weitet ihr Engagement zur Förderung von Bildung in Deutschland mit einem innovativen Leuchtturmprojekt aus: In Berlin entsteht bis zum Herbst 2020 ein Lernzentrum für digitale Bildung nach dem Modell des in Armenien entwickelten „TUMO-Center for Creative Technologies“. Wöchentlich etwa 1.200 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren sollen dort künftig nach der Schule digitale Techniken und Kompetenzen kostenlos erlernen können. Die feierliche Unterzeichnung des Franchise- und Lizenzvertrags zwischen KfW und TUMO fand am 21. Januar 2020 im Beisein von Dorothee Bär, Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung, sowie Ashot Smbatyan, Botschafter der Republik Armenien in Deutschland, in der KfW-Niederlassung Berlin statt.

KfW-Pressemitteilung v. 21. Januar 2020

Interview auf KfW Stories

Smart Cities

In der Digitalisierung ist Kaiserslautern weiter als andere. Zu den geplanten Neuerungen zählt ein sogenannter Dritter Ort, der Sinnbild ist für die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern.

KfW Stories

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  • 436

    Zuschuss

    Modellprojekte Smart Cities – Zuschuss

    Zuschüsse für Stadtentwicklung und Digitalisierung

    • Zuschuss in Höhe von 65 % der förder­fähigen Kosten
    • Für die Digitalisierung und für Strategien, die mehr Lebens­qualität schaffen
    • Für Kommunen und Gemeinde­verbände sowie für Städte­netz­werke und Stadt-Umland-Partner­schaften

Commerzbank, KfW und MEAG simulieren Wertpapiertransaktion über Blockchain

Die Commerzbank, die KfW Bankengruppe und die MEAG, der Vermögensmanager von Munich Re und ERGO, haben im September 2017 gemeinsam ein von der KfW begebenes Geldmarktwertpapier (Euro Commercial Paper, ECP) gehandelt und die Transaktion parallel in einer Blockchain abgebildet. Die Blockchain oder auch Distributed Ledger Technologie ist eine dezentrale Datenstruktur und zum Beispiel Grundlage für intelligente elektronische Verträge, sogenannte „Smart Contracts“, bei denen die automatisierte Abwicklung von Geschäftsvorfällen im Vordergrund steht. Das Wertpapier wurde ohne Einbeziehung einer Zahlstelle und eines Clearingsystems abgewickelt und an die MEAG verkauft. Die Pilottransaktion umfasste ein Volumen in Höhe von 100.000 Euro bei einer Laufzeit von fünf Tagen.

KfW-Pressemitteilung v. 25. September 2017

Blockchain macht Entwicklungszusammenarbeit wirksamer

Blockchain-Technologie in der Entwicklungszusammenarbeit

Die KfW testet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) den Einsatz der sogenannten Blockchain-Technologie. Diese ermöglicht es, sämtliche Arbeits- und Genehmigungsschritte im Rahmen der Beschaffung, der Vertragsgestaltung, der Ausschreibungen und Auszahlungsprozesse bei der Durchführung eines Projekts zuverlässig abzubilden. Um die Verwendung öffentlicher Mittel transparent und nachvollziehbar zu gestalten, hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank zusammen mit dem Digital Office KfW die Software TruBudget (Trusted Budget Expenditure Regime) auf Basis dieser innovativen Technologie entwickelt. Alle beteiligten Parteien können auf dieser Plattform zusammenarbeiten und verfolgen, wer welche Änderungen vornimmt. Dank der Blockchain-Technologie sind die Vorgänge nicht nur transparenter nachvollziehbar, sondern können vor allem nicht nachträglich oder unbefugt manipuliert werden. Das minimiert die Risiken einer Mittelfehlverwendung auf Seiten der Institutionen, an die ausgezahlt wird.

KfW-Pressemitteilung v. 20. Juli 2017

Blockchain in der KfW

Dr. Jure Zakotnik (Digital Office KfW) erläutert die Funktionsweise der Blockchain-Technologie in der Entwicklungszusammenarbeit.

(29. August 2017)

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"Blockchain-Technologie: Funktionsweise und Potenziale für Entwicklungsländer", KfW-News v. 24. August 2017

KfW erweitert Innovationsförderung um den Schwerpunkt Digitalisierung

Die KfW unterstützt ab dem 1. Juli 2017 gezielt die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes mit neuen Förderprogrammen. Wie Untersuchungen von KfW-Research zeigen, schöpfen weite Teile der mittelständischen Unternehmen in Deutschland das Potenzial der Digitalisierung bei Weitem nicht aus. Der Anteil der innovativen Unternehmen ist zuletzt auf einen Tiefststand gesunken.

Der neue "ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit" ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln.

Im zweiten neuen Programm "ERP-Mezzanine für Innovation" bietet die KfW Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital speziell zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung an. Aus dem Programm werden sowohl Vorhaben unterstützt, die für das antragstellende Unternehmen neu sind, als auch solche, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben.

Beide Programme richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler in Deutschland mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. EUR. Die Konditionen sind aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Bundeshaushalts verbilligt.

KfW-Pressemitteilung v. 5. Mai 2017

Broschüre: Die KfW-Förderung für Ihre unternehmerische Zukunft - Innovationskraft erhalten und in Zukunftstechnologien investieren  (PDF, 1 MB, barrierefrei)

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  • 380...

    Kredit, Zuschuss

    ERP-Digitalisierungs­kredit

    Der günstige Förderkredit für zukunftsweisende Vorhaben

    • Kreditbetrag zwischen 25.000 und 25 Mio. Euro
    • Für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung
    • Leichterer Kreditzugang möglich: KfW kann bis zu 70 % des Risikos von Ihrer Bank übernehmen
  • 360...

    Kredit

    ERP-Mezzanine für Innovation

    Das Finanzierungspaket für die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse

    • Finanzierungspaket bis zu 5 Mio. Euro
    • Für die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
    • Entlastet Ihr Unternehmen bei der Sicherheitenstellung

Mehr Wachstum durch Digitalisierung

Interview mit Harriet Wirth, Leiterin des Produktmanagements bei der KfW, über das neue Angebot, das Digitalisierung und innovative Vorhaben im Mittelstand fördert

KfW Research

Die Finanzierung von Digitalisierung und Investitionen in mittelständischen Unternehmen im Vergleich

Erschweren besondere Merkmale von Digitalisierungsvorhaben die externe Finanzierung solcher Projekte? Um diese Frage zu klären, vergleicht diese Untersuchung die Finanzierungsstruktur von Digitalisierungsvorhaben mit jener von Investitionen mithilfe eines statistischen Verfahrens aus der Evaluationsforschung.

Es zeigt sich, dass sich die Finanzierungsstruktur beider Vorhabensarten deutlich unterscheidet – selbst wenn Unternehmen miteinander verglichen werden, die hinsichtlich ihrer Größe, ihres Alters, ihrer Bonitätsbeurteilung und des jeweiligen Projektumfangs ähnlich aufgestellt sind. Dies deutet darauf hin, dass besondere Projektmerkmale von Digitalisierungsvorhaben einer Finanzierung mit Bankkrediten entgegenstehen.

Fokus Volkswirtshaft "Die Finanzierung von Digitalisierung und Investitionen in mittelständischen Unternehmen im Vergleich"  (PDF, 199 KB, nicht barrierefrei) (März 2020)

Lupe

Digitalisierung und Zukunft der Arbeit

Digitalisierung bietet weit mehr Chancen als Risiken am Arbeitsmarkt. Vor allem kann sie helfen, die Fachkräfte­engpässe zu beseitigen, die durch Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung ab dem Ende des nächsten Jahrzehnts für Deutschland ohne Gegensteuern zu erwarten sind. Dazu müsste digitale Automatisierung gerade in Engpassberufen das Wachstum der Arbeitsproduktivität deutlich erhöhen.

Fokus Volkswirtschaft "Digitalisierung: Viele Lärm um nichts oder kommt da noch was?"  (PDF, 382 KB, nicht barrierefrei)

Präsentation  (PDF, 475 KB, nicht barrierefrei)

Gründer sind eine treibende Kraft der "digitalen Revolution"

Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat zuletzt zwar einen Tiefpunkt erreicht, ist aber innovativer geworden: Es gab 6 Prozent mehr Gründer, die technologische Innovationen herausbringen. Dies ergab eine Analyse von KfW Research mit dem Titel "Digitale Gründer werden ihrer Vorreiterrolle gerecht".

Für die deutsche Volkswirtschaft ist dies eine gute Nachricht: "Digitale" Gründer schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze, tragen überdurchschnittlich zur Innovationskraft bei und stärken Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit.

Von den untersuchten "digitalen" Gründern geben 12 Prozent an, dass ihr Angebot eine überregionale Marktneuheit ist, weil es das Angebot zumindest in Deutschland noch nicht gab. Bei "nicht-digitalen" Gründern sind es nur 5 Prozent. Zudem sind 19 Prozent der "digitalen" Gründer innovativ – das heißt, sie führen Forschung und Entwicklung durch, um ihr Produkt technologisch zu verfeinern. Der Anteil bei den "nicht-digitalen" Gründern liegt lediglich bei 10 Prozent.

Die stärkere Innovationsorientierung und die größeren Zielmärkte ziehen allerdings auch einen größeren Bedarf an Anschlussfinanzierungen nach sich: "Diese gilt es sicherzustellen, damit die 'digitalen' Unternehmen ihre Innovationskraft ausspielen und ihre besondere volkswirtschaftliche Rolle ausfüllen können“, sagt Dr. Zeuner.

"Digitale Gründer beleben Deutschlands Innovationskraft", KfW-Pressemitteilung v. 23. Januar 2017

Drei Männer stehen vor einem Monitor im Büro der Berliner Firma Babelforce
Pierce Buckley, Christian Förster und Timo Friedl gründeten 2013 mit dem KfW-Gründerkredit die Firma babelforce. Dank der Cloud-Technologie übernehmen sie für ihre Kunden Calllcenter-Dienstleistungen. Die Startphase haben die Berliner erfolgreich hinter sich gebracht. Kunden gibt es in Skandinavien, Großbritannien, Spanien und Italien, Osteuropa und in Deutschland.

Beispiele für erfolgreiche Digitalisierung im Mittelstand

FIT AG - Additive Fertigung aus der Oberpfalz

Wir fördern innovative Produktionsprozesse - FIT AG

Die FIT AG hat sich auf hochwertige Implantate und Instrumente aus Titan, Metall und Kunststoff spezialisiert, die additiv gefertigt werden. Insbesondere in der Medizintechnik genießt die bayerische Unternehmensgruppe einen ausgezeichneten Ruf.

(2. Mai 2016)

Video anzeigen (1:16 Min.)

Dossier "Digitalisierung"

Die KfW fördert digitale Infrastrukturprojekte in aller Welt. In Entwicklungsländern hat die digitale Wende eine besonders große Bedeutung - sie verbessert die Lebensbedingungen vieler Menschen und trägt zur Armutsbekämpfung bei. Hierzulande verändern Roboter, intelligente Stromsysteme, autonomes Fahren und Effizienzhäuser unser Leben und Arbeiten.

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Digitalisierung des Fördergeschäfts bei der KfW

Blick auf die Dachterasse des Haupthauses der KfW-Niederlassung in Frankfurt im Juli 2014

Digitale Förderplattform

Die Digitalisierung des Fördergeschäfts ist bei der KfW ein wichtiger Schritt, um den veränderten Anforderungen der Kunden an das Bankgeschäft gerecht zu werden und die Zukunftsfähigkeit des Erfolgsmodells Förderkredit zu sichern. In den vergangenen Jahren hat die KfW mit der Digitalisierung des Fördergeschäfts signifikante Fortschritte gemacht. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Ausbau der Fördermittelplattform Bankdurchleitung Online 2.0 (kurz BDO 2.0). Im Bereich Wohnen erfolgen bereits heute fast alle Kreditzusagen online und innerhalb weniger Sekunden. Mit ihrem Digitalisierungskurs verfolgt die KfW konsequent das Ziel, die Antrags- und Zusageprozesse zu vereinfachen, zu standardisieren und zu automatisieren. Die Einbindung gewerblicher Förderprodukte in die Plattform ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der digitalen Transformation des KfW-Fördergeschäfts in Deutschland.

KfW-Pressemitteilung v. 1. September 2016

KfW-Zuschussportal

Seit November 2016 werden alle Förderzuschüsse einfach und digital über das neue KfW-Zuschussportal beantragt. Private Bauherren und Mieter können online ihren Förderantrag bei der KfW stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.

KfW-Pressemitteilung v. 3. Januar 2016

Das KfW-Zuschussportal

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So veranlassen Sie die Auszahlung des Zuschusses

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KfW-Online-Kreditportal

Der KfW-Studienkredit wird schon seit vielen Jahren schnell und bequem über ein Online-Kreditportal beantragt und abgewickelt.

KfW-Partnerportal

Sowohl Finanzierungspartner als auch Multiplikatoren finden im Internet einen direkten Zugang zu Informationen rund um die Fördermöglichkeiten der KfW. Seit dem Jahr 2015 gibt es mit dem KfW-Partnerportal eine zentrale Anlaufstelle zur zielgruppengerecht und nutzerfreundlich gestalteten Informationsbeschaffung. Finanzierungspartner, Multiplikatoren oder Kommunen profitieren im neuen Partnerportal beispielsweise von optimierten Suchfunktionalitäten, einer einfacheren Bestellung von Publikationen und einer besseren Übersicht über aktuelle Dokumente.

Stand: März 2020

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