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Deutschland und die Welt im digitalen Wandel

Die Digitalisierung und Vernetzung wirkt sich zunehmend auf alle Unternehmensbereiche aus: auf Produkte und Dienstleistungen sowie Arbeits-, Produktions- und Kommunikationsprozesse.

Schon heute sind über 20 Milliarden Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt – bis 2030 werden es rund eine halbe Billion sein. Digitalisierung und Vernetzung kann ein Motor für Wachstum und Wohlstand sein. Die digitale Wirtschaft in Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftssektor und wichtiger Technologiebereich, sondern auch Treiber der Digitalisierung von Unternehmen, Arbeitswelt und Gesellschaft.

Commerzbank, KfW und MEAG simulieren Wertpapiertransaktion über Blockchain

Die Commerzbank, die KfW Bankengruppe und die MEAG, der Vermögensmanager von Munich Re und ERGO, haben im September 2017 gemeinsam ein von der KfW begebenes Geldmarktwertpapier (Euro Commercial Paper, ECP) gehandelt und die Transaktion parallel in einer Blockchain abgebildet. Die Blockchain oder auch Distributed Ledger Technologie ist eine dezentrale Datenstruktur und zum Beispiel Grundlage für intelligente elektronische Verträge, sogenannte „Smart Contracts“, bei denen die automatisierte Abwicklung von Geschäftsvorfällen im Vordergrund steht. Das Wertpapier wurde ohne Einbeziehung einer Zahlstelle und eines Clearingsystems abgewickelt und an die MEAG verkauft. Die Pilottransaktion umfasste ein Volumen in Höhe von 100.000 Euro bei einer Laufzeit von fünf Tagen.

KfW-Pressemitteilung v. 25. September 2017

Blockchain macht Entwicklungszusammenarbeit wirksamer

Blockchain-Technologie in der Entwicklungszusammenarbeit

Die KfW testet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) den Einsatz der sogenannten Blockchain-Technologie. Diese ermöglicht es, sämtliche Arbeits- und Genehmigungsschritte im Rahmen der Beschaffung, der Vertragsgestaltung, der Ausschreibungen und Auszahlungsprozesse bei der Durchführung eines Projekts zuverlässig abzubilden. Um die Verwendung öffentlicher Mittel transparent und nachvollziehbar zu gestalten, hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank zusammen mit dem Digital Office KfW die Software TruBudget (Trusted Budget Expenditure Regime) auf Basis dieser innovativen Technologie entwickelt. Alle beteiligten Parteien können auf dieser Plattform zusammenarbeiten und verfolgen, wer welche Änderungen vornimmt. Dank der Blockchain-Technologie sind die Vorgänge nicht nur transparenter nachvollziehbar, sondern können vor allem nicht nachträglich oder unbefugt manipuliert werden. Das minimiert die Risiken einer Mittelfehlverwendung auf Seiten der Institutionen, an die ausgezahlt wird.

KfW-Pressemitteilung v. 20. Juli 2017

Blockchain in der KfW

Dr. Jure Zakotnik (Digital Office KfW) erläutert die Funktionsweise der Blockchain-Technologie in der Entwicklungszusammenarbeit.

(29. August 2017)

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"Blockchain-Technologie: Funktionsweise und Potenziale für Entwicklungsländer", KfW-News v. 24. August 2017

KfW erweitert Innovationsförderung um den Schwerpunkt Digitalisierung

Die KfW unterstützt ab dem 1. Juli 2017 gezielt die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes mit neuen Förderprogrammen. Wie Untersuchungen von KfW-Research zeigen, schöpfen weite Teile der mittelständischen Unternehmen in Deutschland das Potenzial der Digitalisierung bei Weitem nicht aus. Der Anteil der innovativen Unternehmen ist zuletzt auf einen Tiefststand gesunken.

Der neue "ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit" ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln.

Im zweiten neuen Programm "ERP-Mezzanine für Innovation" bietet die KfW Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital speziell zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung an. Aus dem Programm werden sowohl Vorhaben unterstützt, die für das antragstellende Unternehmen neu sind, als auch solche, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben.

Beide Programme richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler in Deutschland mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. EUR. Die Konditionen sind aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Bundeshaushalts verbilligt.

KfW-Pressemitteilung v. 5. Mai 2017

Broschüre: Die KfW-Förderung für Ihre unternehmerische Zukunft - Innovationskraft erhalten und in Zukunftstechnologien investieren  (PDF, 1 MB, barrierefrei)

Fahrplan "Infos für innovative Unternehmer"  (PDF, 59 KB, nicht barrierefrei)

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    ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit

    Für zukunftsweisende Vorhaben

    • ab -,-- %   effektiver Jahreszins
    • für etablierte Unternehmen und Freiberufler, die mindestens 2 Jahre am Markt sind
    • bis zu 5 Mio. Euro für Investitionen und Betriebs­mittel
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    Kredit

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    ERP-Mezzanine für Innovation

    Für die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse

    • ab -,-- %   effektiver Jahreszins
    • für Unternehmen und Freiberufler, die mindestens 2 Jahre am Markt sind
    • bis zu 5 Mio. Euro für die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
Innovation

Weiterdenker haben alles vorprogrammiert. Sogar den Erfolg.

Spot anschauen

Mehr Wachstum durch Digitalisierung

Interview mit Harriet Wirth, Leiterin des Produktmanagements bei der KfW, über das neue Angebot, das Digitalisierung und innovative Vorhaben im Mittelstand fördert

KfW Research: Mittelstand schöpft Digitalisierungspotential nicht aus

Der Anteil der 3,71 Millionen Mittelständler in Deutschland, der in den zurückliegenden drei Jahren (2014-2016) erfolgreich Digitalisierungsprojekte abgeschlossen hat, ist überschaubar: Nur jedes vierte kleine und mittlere Unternehmen (26 %) hat nach einer aktuellen Analyse von KfW Research in den Einsatz neuer oder verbesserter digitaler Technologien für Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen investiert. Im Jahr 2016 hat der Mittelstand insgesamt 14 Mrd. EUR für Digitalisierungsvorhaben ausgegeben. Im Vergleich zu 169 Mrd. EUR Neuinvestitionen in Maschinen, Gebäude, Einrichtungen o. ä. sind die mittelständischen Digitalisierungsausgaben damit vergleichsweise niedrig. Im Durchschnitt gibt eine Firma 18.000 EUR für Digitalisierungsvorhaben aus.

Die größte Rolle bei den Digitalisierungsvorhaben des Mittelstands spielt die Erneuerung von IT-Strukturen (54 % der Befragten), dicht gefolgt von der Digitalisierung des Kontakts zu Kunden und Zulieferern (52 %). Investitionen in den Aufbau von spezifischem Knowhow (38 %), die Reorganisation von Workflows (29 %) oder die Einführung neuer Marketing- und Vertriebskonzepte (29 %) sind weniger häufig. Mit 19 % aller Vorhaben ist die Digitalisierung von Produkten oder Dienstleistungen am seltensten.

Die aktuelle Untersuchung von KfW Research bildet erstmal die Digitalisierungsaktivitäten des gesamten deutschen Mittelstands repräsentativ in seiner ganzen Breite ab. Auf Basis des KfW-Mittelstandspanels wurden Unternehmen aller Größenklassen und Branchen dazu befragt, ob und wie sie ihre Digitalisierung zwischen 2014 und 2016 ausgebaut haben. Anders als in früheren Studien sind auch die kleinen Firmen mit weniger als fünf Mitarbeitern erfasst. Diese Kleinunternehmen stellen das Gros des deutschen Mittelstands – 81 % aller mittelständischen Betriebe fallen in diese Größenklasse.

Fokus Volkswirtschaft "Digitalisierung im Mittelstand: Durchführung von Vorhaben und Höhe der Digitalisierungsvorhaben" (März 2018)

Unternehmensbefragung 2017: Großteil der Unternehmen plant Digitalisierungsmaßnahmen in den kommenden zwei Jahren

Der größte Teil der Unternehmen in Deutschland plant, in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsmaßnahmen durchzuführen. Knapp 42 % geben in der Unternehmensbefragung 2017 an, Investitionen in die Digitalisierung fest eingeplant zu haben. Ein Viertel der Unternehmen ist noch unentschieden, ein Drittel sieht keine Digitalisierungsmaßnahmen vor. Zu den Vorreitern der Digitalisierung zählen die Unternehmen des Groß- und Außenhandels. Mehr als zwei Drittel von ihnen wollen in den kommenden 24 Monaten entsprechend investieren. Neun von zehn Unternehmen nennen als eines ihrer Motive für die Digitalisierung, die Chancen der neuen Technologien nutzen zu wollen. Für zwei Drittel der Unternehmen ist dies sogar der einzige Grund für ihre Aktivitäten. Neben der Nutzung von Chancen nennen die Unternehmen konkrete Forderungen von Kunden, Wettbewerbsdruck am Markt und Druck in der Wertschöpfungskette als Antriebsfaktoren für Digitalisierungsmaßnahmen.

"Großteil der Unternehmen plant Digitalisierungsmaßnahmen in den kommenden zwei Jahren", KfW-Pressemitteilung v. 8. Juni 2017

Unternehmensbefragung 2017 (Kurzfassung)

Unternehmensbefragung 2017 (Langfassung)

Gründer sind eine treibende Kraft der "digitalen Revolution"

Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat zuletzt zwar einen Tiefpunkt erreicht, ist aber innovativer geworden: Es gab 6 Prozent mehr Gründer, die technologische Innovationen herausbringen. Dies ergab eine Analyse von KfW Research mit dem Titel "Digitale Gründer werden ihrer Vorreiterrolle gerecht".

Für die deutsche Volkswirtschaft ist dies eine gute Nachricht: "Digitale" Gründer schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze, tragen überdurchschnittlich zur Innovationskraft bei und stärken Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit.

Von den untersuchten "digitalen" Gründern geben 12 Prozent an, dass ihr Angebot eine überregionale Marktneuheit ist, weil es das Angebot zumindest in Deutschland noch nicht gab. Bei "nicht-digitalen" Gründern sind es nur 5 Prozent. Zudem sind 19 Prozent der "digitalen" Gründer innovativ – das heißt, sie führen Forschung und Entwicklung durch, um ihr Produkt technologisch zu verfeinern. Der Anteil bei den "nicht-digitalen" Gründern liegt lediglich bei 10 Prozent.

Die stärkere Innovationsorientierung und die größeren Zielmärkte ziehen allerdings auch einen größeren Bedarf an Anschlussfinanzierungen nach sich: "Diese gilt es sicherzustellen, damit die 'digitalen' Unternehmen ihre Innovationskraft ausspielen und ihre besondere volkswirtschaftliche Rolle ausfüllen können“, sagt Dr. Zeuner.

"Digitale Gründer beleben Deutschlands Innovationskraft", KfW-Pressemitteilung v. 23. Januar 2017

Drei Männer stehen vor einem Monitor im Büro der Berliner Firma Babelforce
Pierce Buckley, Christian Förster und Timo Friedl gründeten 2013 mit dem KfW-Gründerkredit die Firma babelforce. Dank der Cloud-Technologie übernehmen sie für ihre Kunden Calllcenter-Dienstleistungen. Die Startphase haben die Berliner erfolgreich hinter sich gebracht. Kunden gibt es in Skandinavien, Großbritannien, Spanien und Italien, Osteuropa und in Deutschland.

"Mittelständler verunsichert die fehlende IT-Kompetenz"

Interview Dr. Jörg Zeuner mit VDI-Nachrichten (Online) v. 2. März 2017

Dr. Jörg Zeuner

Beispiele für erfolgreiche Digitalisierung im Mittelstand

FIT AG - Additive Fertigung aus der Oberpfalz

Wir fördern innovative Produktionsprozesse - FIT AG

Die FIT AG hat sich auf hochwertige Implantate und Instrumente aus Titan, Metall und Kunststoff spezialisiert, die additiv gefertigt werden. Insbesondere in der Medizintechnik genießt die bayerische Unternehmensgruppe einen ausgezeichneten Ruf.

(2. Mai 2016)

Video anzeigen (1:16 Min.)

Innovativer Gründergeist: additve Fertigung aus der Oberpfalz

KfW-Pressefotos

Infografiken

Fünf von sechs Mittelständlern bauen Digitalisierung aus

  • 83 % der mittelständischen Unternehmen haben in den Jahren 2013 bis 2015 Digitalisierungsvorhaben durchgeführt. Mit 98 % gilt dies für nahezu jedes Unternehmen mit 150 oder mehr Beschäftigten. Von den kleinen Unternehmen gilt dies für 78 %.
  • Digitalisierungsprojekte sind Projekte, die die IT-Strukturen im Unternehmen verbessern oder erneuern und zum Einsatz neuer Anwendungen führen oder Kompetenzen zur Nutzung digitaler Anwendungen aufbauen. IT-Investitionen, die reine Ersatz- oder Routine-Investitionen darstellen, zählen nicht dazu.

Interne Mittel dominieren bei der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten

  • Digitalisierungsvorhaben werden zu 77 % aus den laufenden Einnahmen der Unternehmen finanziert. Bankkredite spielen mit 4 % des Finanzierungsvolumens eine untergeordnete Rolle.
  • Damit unterscheidet sich die Finanzierung von Digitalisierungsvorhaben deutlich von der Finanzierung von Investitionen in Sachanlagen. Dort machen Bankkredite 21 %, laufende Einnahmen aber nur 58 % des Finanzierungsvolumens aus.
  • Abgesehen von den vergleichsweise kleinen zu finanzierenden Volumen dürfte dies auf die besonderen Charakteristika von Digitalisierungsvorhaben zurückzuführen sein:
  • Die Erfolgschancen sind für externe Geldgeber schwierig zu beurteilen, da Digitalisierungsvorhaben häufig firmenspezifische Anwendungen bzw. Problemlösungen zum Ziel haben und dem Aufbau und der Verbesserung von Knowhow und organisatorischen Abläufen dienen.
  • Digitalisierungsvorhaben setzen sich zu einem großen Anteil aus Aufwendungen für Personal und Vorleistungen zusammen, während nur ein vergleichsweise kleiner Anteil auf materielle Investitionen entfällt. Dies senkt die Möglichkeiten, Sicherheiten aus dem Projekt heraus zu stellen.
  • Beides verringert die Bereitschaft externer Geldgeber, Digitalisierungsvorhaben zu finanzieren.

Jeder fünfte Gründer digital

  • Ein Fünftel der Gründer baut auf digitale Technologien, d. h. ihre Angebote sind nur durch den Einsatz digitaler Technologien nutzbar.
  • Die Geschäftsmodelle sind vielfältig: App-Anbieter, Betreiber von Webportalen oder Webhosting-Dienste, Onlinehändler oder auch Gründer, die (selbst hergestellte) Produkte oder Dienstleistungen auf Online-Marktplätzen anbieten, zählen dazu, aber auch Gründer, die für ihre Arbeit im Wesentlichen digitale Technologien anwenden wie Softwareentwickler, Webdesigner, Fachleute im Online-Marketing, viele IT-Consultants oder Fotografen.
  • Digitale Gründer sind im Nebenerwerb häufiger (23 %) als im Vollerwerb (17 %). Das ist ein Indiz dafür, dass digitale Technologien Gründern den Marktzutritt erleichtern.
  • Gründer sind insgesamt überwiegend regional ausgerichtet. Nur 40 % bieten ihre Produkte oder Dienstleistungen im deutschsprachigen Raum, in Europa oder sogar weltweit an. Digitale Gründer dagegen zu 70 % auf den nationalen oder internationalen Markt.

Digitalisierung beschleunigt Internationalisierung im Mittelstand

  • Aus Sicht mittelständischer Unternehmen (20–499 Beschäftigte) wird es durch die Digitalisierung einfacher für sie, sich in die Wertschöpfungsketten ihrer Kunden zu integrieren – im Inland wie im Ausland. Dies gilt für Dienstleister noch stärker als für Industrieunternehmen, da sie ihre Leistungen häufiger elektronisch erbringen können und seltener auf den physischen Transport von Produkten angewiesen sind.
  • Knapp zwei Drittel der mittelständischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen gehen davon aus, dass die Digitalisierung die Erschließung europäischer Absatz- und Beschaffungsmärkte für sie leichter machen wird.
  • Zudem erwarten rund 50 % der Industrie- und 44 % der Dienstleistungsunternehmen eine verstärkte Kooperation mit Unternehmen aus dem europäischen Ausland. Einige Unternehmen erwarten von der Digitalisierung sogar Impulse für ihre Investitionstätigkeit im Ausland.
Dossier "Digitalisierung"

Die KfW fördert digitale Infrastrukturprojekte in aller Welt. In Entwicklungsländern hat die digitale Wende eine besonders große Bedeutung - sie verbessert die Lebensbedingungen vieler Menschen und trägt zur Armutsbekämpfung bei. Hierzulande verändern Roboter, intelligente Stromsysteme, autonomes Fahren und Effizienzhäuser unser Leben und Arbeiten.

Mehr erfahren

Digitalisierung des Fördergeschäfts bei der KfW

Blick auf die Dachterasse des Haupthauses der KfW-Niederlassung in Frankfurt im Juli 2014

Digitale Förderplattform

Die Digitalisierung des Fördergeschäfts ist bei der KfW ein wichtiger Schritt, um den veränderten Anforderungen der Kunden an das Bankgeschäft gerecht zu werden und die Zukunftsfähigkeit des Erfolgsmodells Förderkredit zu sichern. In den vergangenen Jahren hat die KfW mit der Digitalisierung des Fördergeschäfts signifikante Fortschritte gemacht. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Ausbau der Fördermittelplattform Bankdurchleitung Online 2.0 (kurz BDO 2.0). Im Bereich Wohnen erfolgen bereits heute fast alle Kreditzusagen online und innerhalb weniger Sekunden. Mit ihrem Digitalisierungskurs verfolgt die KfW konsequent das Ziel, die Antrags- und Zusageprozesse zu vereinfachen, zu standardisieren und zu automatisieren. Die Einbindung gewerblicher Förderprodukte in die Plattform ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der digitalen Transformation des KfW-Fördergeschäfts in Deutschland.

KfW-Pressemitteilung v. 1. September 2016

Themen kompakt "Bankdurchleitung Online"

KfW-Zuschussportal

Seit November 2016 werden alle Förderzuschüsse einfach und digital über das neue KfW-Zuschussportal beantragt. Private Bauherren und Mieter können online ihren Förderantrag bei der KfW stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.

KfW-Pressemitteilung v. 3. Januar 2016

Das KfW-Zuschussportal

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So veranlassen Sie die Auszahlung des Zuschusses

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KfW-Online-Kreditportal

Der KfW-Studienkredit wird schon seit vielen Jahren schnell und bequem über ein Online-Kreditportal beantragt und abgewickelt.

KfW-Partnerportal

Sowohl Finanzierungspartner als auch Multiplikatoren finden im Internet einen direkten Zugang zu Informationen rund um die Fördermöglichkeiten der KfW. Seit dem Jahr 2015 gibt es mit dem KfW-Partnerportal eine zentrale Anlaufstelle zur zielgruppengerecht und nutzerfreundlich gestalteten Informationsbeschaffung. Finanzierungspartner, Multiplikatoren oder Kommunen profitieren im neuen Partnerportal beispielsweise von optimierten Suchfunktionalitäten, einer einfacheren Bestellung von Publikationen und einer besseren Übersicht über aktuelle Dokumente.

Stand: Februar 2018

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