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Schnelle Hilfe nach der Flut: Grimma 2002

Schon einmal leistete die KfW schnelle und unbürokratische Hilfe: Erst kam der Regen, dann die Flut. 2002 wurde Sachsen binnen Stunden zum Katastrophengebiet. Wassermassen verwüsteten Städte und Dörfer, brachten tausende Menschen um ihre Existenz. Nach der Katastrophe legte die Förderbank für die betroffenen Menschen, Unternehmen und Kommunen Sonderkreditprogramme in Höhe von 100 Millionen EUR auf. Mit einer direkten Spende von 500.000 EUR engagierte sich die KfW außerdem für den Wiederaufbau der Stadt Grimma.

Mit Geld statt guten Worten trat der damalige KfW-Vorstandssprecher Hans W. Reich im Oktober 2002 vor Grimmas Bürgermeister und zahlreiche Journalisten: "Die KfW ist eine Bank, auf deren Hilfe man sich auch in außergewöhnlichen Situationen verlassen kann." Mit einer Spende von 500.000 Euro begleitete die Förderbank den Wiederaufbau der großen Kreisstadt. Dass die Entscheidung für Grimma als Empfängerin der Spende richtig war, fühlte Reich beim Rundgang durch die Stadt. "Der Geist des Wiederaufbaus ist hier überall zu spüren", sagte er angesichts der zahllosen Baustellen, Handwerker und Baufahrzeuge. Laden- und Wohnungsbesitzer erzählten von der Flut und ihren Folgen, berichteten über erhaltene Spenden und den täglichen Kontakt zu Versicherungen. Viel Zeit musste in das Einholen von Angeboten für die Renovierungsarbeiten investiert werden. So erklärt sich auch, dass die Hilfsprogramme der KfW zunächst nur zögerlich in Anspruch genommen wurden. Anfang November 2002 hatte die KfW 514 Zusagen über 17 Millionen EUR erteilt. Insgesamt wurden 1182 Kredite mit einem Volumen von 78,1 Millionen EUR vergeben.

Am 24. Oktober wurde in der vom Hochwasser besonder geschädigten Stadt Grimma eine Spende der KfW in Höhe von 500.000 Euro übergeben
Am 24. Oktober wurde in der vom Hochwasser besonder geschädigten Stadt Grimma eine Spende der KfW in Höhe von 500.000 Euro übergeben