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Energiebunker in Hamburg

Der Weltkriegsbunker im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg war lange ungenutzt; kalt und abweisend stand er da. Seit einem aufwendigen Umbau vor zwei Jahren aber spendet er Wärme. 700 Haushalte in der angrenzenden Siedlung "Weltquartier" beziehen heißes Wasser für Heizung und Bad aus der einstigen Festung. Zwei Millionen Liter fasst der Speicher im Innern des Bunkers, das entspricht 13.000 Badewannen.

Das Wasser wird von einem mit Biogas befeuerten Blockheizkraftwerk erhitzt, von Sonnenkollektoren auf dem Dach des Bunkers und bald auch von der Abwärme eines nahe gelegenen Industriebetriebs. Solarpanels an der Fassade der 45 Meter hohen Betonburg produzieren überdies Strom. Dank eines Betonüberzugs sieht der zuvor verwitterte Quader nun freundlicher aus. Der städtische Energieversorger Hamburg Energie wandelte das militärische Gebäude im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Hamburg um. Die KfW förderte die solarthermische Anlage dieses außergewöhnlichen Projekts mit Mitteln aus dem Programm "Erneuerbare Energien Premium".

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Der Energiebunker in Hamburg wurde saniert und zu einem regenerativen Kraftwerk ausgebaut.

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