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KfW: Startschuss für neues Angebot für Energieeffizienz in Unternehmen

Pressemitteilung vom 01.07.2015 / KfW, Inlandsförderung

  • Angebot zum 01. Juli für alle Unternehmen erweitert und verbessert
  • Zinssätze ab 1 %
  • Investition in Energieeffizienz - Frage des Klimaschutz und der Wettbewerbsfähigkeit

Von heute, dem 01. Juli 2015, an gibt es für Unternehmen aller Größenklassen, die in Energieeffizienz investieren wollen, ein erweitertes und verbessertes Förderangebot bei der KfW. Konkret geht es um Neuerungen bei der Finanzierung von Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und -prozesse durch besonders zinsgünstige Darlehen aus dem „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/ -prozesse“. Zur Programmeinführung starten die Zinssätze bei 1 % (Preisklasse A) und richten sich nach dem Grundsatz: Je höher die Effizienzsteigerung, desto günstiger die Kreditkonditionen.

Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, ab sofort die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von gewerblichen Nichtwohngebäuden im „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ aus Mitteln des CO2-Gebäudesanierungsprogramms zu finanzieren. Die KfW setzt hiermit zentrale Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) um. Die Zinssätze liegen bei 1 % (Preisklasse A) in allen Laufzeitvarianten - zudem erhalten Unternehmen Tilgungszuschüsse von bis zu 17,5 %, wenn sie ihre Gebäude auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses modernisieren oder einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik umsetzen. Auch beim Neubau von Gebäuden mit niedrigem Energiebedarf setzen KfW und BMWi sehr deutliche Investitionsanreize. Gleichzeitig öffnet die KfW das Förderangebot für alle Unternehmensgrößen. „Die Erfahrungen zeigen: Durch Investition in die Energieeffizienz sind sowohl bei kleineren als auch bei sehr großen Unternehmen erhebliche Einsparungen möglich. Daher ist die Öffnung über den Mittelstand hinaus unbedingt sinnvoll“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Eine Studie * des KfW Research hatte gezeigt, dass sich schnell steigende Energiepreise überproportional negativ auf Unternehmen mit einem hohen Energiekostenanteil auswirken. Dies gilt insbesondere für Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, betont deshalb: „Unternehmensinvestitionen in die energetische Gebäudeeffizienz sind ein Schlüssel zu höherer Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmer können damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zusätzlich tragen die Effizienzmaßnahmen zur Wertsteigerung der Immobilie und positiven Außenwahrnehmung des Unternehmens bei.“

Hinweis:
Informationen zu den Einzelheiten der Programme finden Sie auf den Seiten über: www.kfw.de/276 (Energieeffizienzprogramm-EBS) und www.kfw.de/292 (Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen). Außerdem finden Sie weitere Informationen zum Themenkomplex Energieeffizienz in Unternehmen unter: www.kfw.de/Energieeffizienz_in_Unternehmen.

Die Studie * „Lassen höhere Energiekosten die Mittelstandsgewinne abschmelzen?“ finden Sie unter: www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-Nr.-69-August-2014.pdf.

Kontakt

Frau

Sonja Höpfner

Pressestelle KfW Bankengruppe

Telefon

+49 (0) 69 74 31 43 06

Fax

+49 (0) 69 74 31 32 66

E-Mail

sonja.hoepfner@kfw.de
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