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Werden die Erfolge bei der globalen Armutsbekämpfung systematisch überschätzt?

Meldung vom 16.10.2020 / KfW Research, KfW Entwicklungsbank

Entwicklungspolitik Kompakt

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober 2020 werden viele Beobachter wieder die enormen Erfolge betonen, die es in den letzten drei Jahrzehnten auf globaler Ebene bei der Bekämpfung extremer Armut gab. Dieses Bild wird aber durch aktuelle Analysen etwas eingetrübt: Einerseits zeigt sich in den letzten Jahren eine deutliche Verlangsamung des positiven Trends, und in Folge der Corona-Pandemie ist sogar eine -zumindest temporäre- Trendumkehr zu befürchten. Andererseits mehren sich die Stimmen, die den bisher gängigen Armutsmaßstab, nämlich die 1,90 USD-Armutslinie der Weltbank, in Frage stellen - zuletzt sogar ganz prominent durch den UN-Sonderberichterstatter Philip Alston.

Die aktuelle Ausgabe von „Entwicklungspolitik Kompakt“ informiert über die neu entflammte Diskussion und das Bild, das sich zeigt, wenn man auch andere Armutsmaße hinzu zieht.

Werden die Erfolge bei der globalen Armutsbekämpfung systematisch überschätzt?  (PDF, 92 KB, nicht barrierefrei)

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