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Die Jury hebt zehn weitere Projekte lobend hervor

Neu eingeheizt – 1.500 Euro für Astrid und Gerold Weber

Wie aus einem ehemaligen Heiz- und Maschinenhaus ein modernes Mehrgenerationenhaus entwickelt werden kann, zeigt vorbildhaft dieses Objekt in Achern. Auf der einen Seite hat man sich darum bemüht, die Substanz des mit viel Liebe zum Detail vor über 100 Jahren entstandenen Industriegebäudes zu erhalten. Auf der anderen Seite wurde bei der Renovierung auf die Verwendung natürlicher Baustoffe geachtet, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Entstanden ist ein Haus, das seinen Charakter nach außen erhalten hat und gleichzeitig seinen Bewohnern im Innern eine hohe Lebensqualität bietet.

Parkblick statt Panzer – 1.500 Euro für die Wohnungseigentümergemeinschaft Loftwohnen Panzerhalle

Dieses Bauprojekt in Trier ist beispielhaft für eine gelungene Umnutzung: Individuelle Wohnlofts wurden aus einer alten Panzerhalle geschaffen. Besonders hervorzuheben ist die modernen Wohnansprüchen entsprechende Innen- und Außengestaltung der Lofts. Aber auch, wie sich diese in das Gesamtquartier integrieren – mit einer Nutzungsmischung aus Wohnen und Arbeiten unter Einbeziehung ehemaliger Militärgebäude.

Industrie-Spielwiese – 1.500 Euro die Eigentümergemeinschaft Maria GbR

Die Herausforderung dieses Leipziger Objektes bestand darin, aus einer alten Hinterhof-Fabrik ein modernes und energieeffizientes Wohngebäude zu entwickeln. Dies wurde bestens gelöst. Das Ergebnis ist eine gelungene Mischung aus der Erhaltung wahrer Zeugnisse industrieller Tradition und der Schaffung von Wohnraum für moderne Ansprüche. Ein gelungenes Beispiel für die Nutzung von Synergien zwischen privatem Engagement und städtebaulicher Entwicklung.

Glück im Winkel – 1.000 Euro für die Familiengemeinschaft Hermes-Caesar und Linneweber

Ein gelungenes Beispiel dafür, wie man ein traditionelles Gehöft in der Mitte des Ortes von unpassenden Umbaumaßnahmen früherer Jahre wieder befreit und in die historische Architektur harmonisch integriert hat. Das Ergebnis ist ein neu geschaffener Raum in Dorsel (Rheinland-Pfalz), der ein harmonisches Nebeneinander und Mitein-ander von Alt und Neu gewährleistet.

Kleines Aussichtsreich – 1.000 Euro für Heike Scheder

Mit einer Baulückenschließung am Stadtrand – im Kaiserslauterner Stadtteil Hohenecken – mit Hilfe von zwei kleinen Häusern, deren Äußeres sehr speziell erscheint und zugleich mit dem angrenzenden Wald zu verschmelzen scheint, ist der Bauherrin nicht nur in optischer Hinsicht ein besonderes Projekt gelungen. Bemerkenswert ist, dass sie – trotz schwierigen Grundstückszuschnitts und Hanglage – mit zwei passgenauen zeitgenössischen Wohnhäusern eine Brache wiederbelebt hat.

Den Hof machen – 1.000 Euro für Alexandra und Dr. Stefan Möhringer

Den Bauherren aus Wiesentheid gebührt viel Respekt dafür, dass sie den total verfallenen Hof nicht einfach abgerissen und irgendetwas Neues „hingebaut“ haben. Denn mit der vorgenommenen Sanierung ist es bestens gelungen, den historischen Charakter des bäuerlichen Anwesens zu erhalten. Mit der Wiederbelebung des Hofes ist ein prägendes Element im Ortsbild geschaffen worden.

Gutes Gutshaus – 1.000 Euro für Bianka und Daniel Priebe

Bei diesem Projekt in Diensdorf beeindruckt, wie liebevoll die Bauherren ein altes, stark beschädigtes Gutshaus aus der Gründerzeit vor dem Abriss bewahrt und saniert haben. Sie haben dabei eine originalgetreue Restaurierung, Energieeffizienz und Barrierearmut in Einklang gebracht und zudem den Dorfkern erheblich aufgewertet und auch eine langfristige Nutzbarkeit für die Familie sichergestellt.

Lofts für alle und alles – 1.000 Euro für die Bauherrengemeinschaft Glockenstraße 36

Dieses Stuttgarter Projekt zeigt beispielhaft, wie man getrennte Lebensbereiche unter einem Dach zusammenführt: Arbeiten und Wohnen, Leben mit Kindern, Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden, Raum für Miteinander und Kultur. Beeindruckend dabei ist, dass die Bauherren damit ganz offensichtlich – und ihrem Ziel entsprechend – ihre Lebensqualität erhöht, zwischenmenschliche Beziehungen mit Familie und Umfeld intensiviert und dabei auch Ressourcen geschont haben.

Die Post geht ab – 1.000 Euro für Robert Gerstl

Die Renovierung der "Alten Post" in Regenstauf zeigt vorbildhaft, wie mit moderner Gebäudetechnik und umweltfreundlichen Materialien die Atmosphäre des einstigen historischen Ortskerns wiederbelebt wurde. Damit konnte die "Alte Post" als ein Stück Heimat bewahrt werden. Dies hat eine hohe Wertschätzung seitens der Bewohner des Ortes verdient, die tagtäglich den Verfall ihres Dorfmittelpunktes mit ansehen mussten.

Kinderhaus neu geboren – 1.000 Euro für Claudia Katrin Leyh und Tom Detlef Nicolmann

Mit der Umnutzung einer Schule für elternlose Kinder in Hermannsfeld (die anschließend als Ersatzteil- und Reifenlager genutzt wurde) in ein Einfamilienhaus haben die Bauherren in hohem Maße gesellschaftlichen Nutzen entfaltet. Sie haben einen traditionsreichen Ort für Bildung und Erziehung wiederbelebt und dabei berücksichtigt, dass das Haus auch im Rahmen von diversen Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich ist und ihm damit seinen sozialen Charakter zurückgegeben. Bei den Umbaumaßnahmen hatten die Bauherren das historische Vorbild vor Augen und brachten dies mit modernen Ansprüchen an Energieeffizienz und Barrierearmut in Einklang.

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