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Umwelt- und Klimaschutz werden bei der KfW seit jeher großgeschrieben

In den 1950er-Jahren war der Begriff "Umweltschutz" noch weitestgehend unbekannt. Dennoch hat die KfW bereits damals als erstes deutsches Förderinstitut Maßnahmen des Umweltschutzes finanziert. Denn die Kredite, die die KfW an die Wasserwirtschaft sowie die Landwirtschaft vergab, dienten größtenteils der Abwasserbeseitigung und der Gewässerreinhaltung. So hat die Bank bereits bis Ende 1960 rund 0,26 Mrd. EUR für den Umweltschutz eingesetzt.

Luft- und Wasserreinhaltung

Dieses Engagement hat die Bank in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich ausgebaut, ohne es explizit Umweltschutzförderung zu nennen. Insbesondere über Förderprogramme für die Kommunen half die KfW in den nachfolgenden Jahrzehnten, Investitionen zur Luft- und Wasserreinhaltung sowie zur Abfallbeseitigung zu finanzieren. Diese wurden nach der Wende besonders wichtig, um den Kommunen in den neuen Ländern zu helfen, die Umweltschäden beispielsweise in den Chemie- und Braunkohlerevieren zu beseitigen.

Erstes eigenes Umweltprogramm

In den 1980er-Jahren erwachte auch in der Bevölkerung und bei den Unternehmen zunehmend das Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes. Mit einem eigenen Umweltprogramm, das besonders günstige Konditionen bot, erleichterte die KfW ab 1984 mittelständischen Unternehmen, Investitionen in entsprechende Maßnahmen zu tätigen. Auch in den ERP-Programmen wurden eigene Umweltprogramme entwickelt, die jedoch weitestgehend bei der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) angesiedelt wurden. Mit der Fusion der beiden Förderbanken im Jahre 2003 kam auch die Umweltförderung unter ein gemeinsames Dach.

Seit den 1980er-Jahren entwickelte sich die Umwelt- und Klimaschutzförderung zu einem neuen, wichtigen Schwerpunkt der Arbeit der KfW, der sich inzwischen quer durch alle Förderbereiche zieht. So leistete das 1990 begonnene Wohnraummodernisierungsprogramm zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt, denn die Energieeinsparung durch Wärmedämmung und modernere Heizungstechnik war fast immer der wichtigste Teil der finanzierten Modernisierungen. Aufbauend auf diesen Erfahrungen hat die KfW 2006 im Auftrag der Bundesregierung die Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum" gestartet, um durch die energetische Sanierung im Wohnungssektor den CO2-Ausstoß zu verringern. Daneben fördert die KfW mit speziellen Programmen auch die erneuerbaren Energien.

Förderaktivitäten im Ausland

Auch bei ihren Förderaktivitäten im Ausland gewinnen Umwelt- und Klimaschutzaspekte für die KfW immer mehr an Bedeutung. Bereits 1972 entwickelte die KfW eine eigene Umweltcheckliste für ihre Projektprüfungen in der Finanziellen Zusammenarbeit – lange bevor die Umweltverträglichkeit offizielles Kriterium in der staatlichen Entwicklungshilfe wurde. Inzwischen zählt die KfW Entwicklungsbank zu den größten Finanziers erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern.

Innerbetrieblicher Umweltschutz

Parallel zu ihren Förderaktivitäten baut die KfW ihre Maßnahmen im innerbetrieblichen Umweltschutz seit den 1980er-Jahren kontinuierlich aus.

Sie übernimmt immer wieder eine internationale Vorreiterrolle und zeigt damit ökologische Verantwortung auch im eigenen Haus. Sei es durch kleine Maßnahmen wie die konsequente Nutzung von Recyclingpapier seit 1989 oder durch große Projekte wie die Kompensation betriebsbedingter CO2-Emissionen und damit die Schaffung von Klimaneutralität der gesamten KfW Bankengruppe seit 2006.

Deutschlands größte Umwelt- und Klimabank

Der Umwelt- und Klimaschutz nimmt in allen nationalen und internationalen Geschäftsaktivitäten der KfW einen zentralen Stellenwert ein. Im Jahr 2017 investierte die KfW Bankengruppe mit Gesamtzusagen in Höhe von rund 35 Mrd. Euro 43 % ihres Fördervolumens in diesen Bereich – und leistete damit einen maßgeblichen Beitrag zu den klimapolitischen Zielen, die sich die Bundesregierung im Zuge der Energiewende gesteckt hat.

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