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KfW - Bank aus Verantwortung

Im Rahmen der Konjunkturpakete der Bundesregierung hat die KfW das "KfW-Sonderprogramm" aufgelegt, um eine Kreditklemme zu verhindern, eine ausreichende Kreditversorgung insbesondere des Mittelstands zu sichern und der deutschen Wirtschaft bei der Erholung nach dem tiefen Einbruch im Jahr 2009 zu helfen. Insgesamt wurden 2009 und 2010 knapp 5.000 Anträge über rund 13,3 Mrd. EUR bewilligt, überwiegend für mittelständische Unternehmen. Die Förderung wirkte sich unmittelbar positiv auf den Arbeitsmarkt aus: Rund 1,2 Millionen Arbeitsplätze wurden durch die getätigten Investitionen gesichert.

Mit einer Neuauflage der Informationskampagne "Konjunktur auf Tour" machten die Beratungsexperten der KfW in 21 Städten mit dem KfW-Infobus Halt. Insgesamt legte der erdgasbetriebene Bus 4.296 Kilometer quer durch Deutschland zurück.

Energiewende in Deutschland

Nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat die Bundesregierung den Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland eingeschlagen und einen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergienutzung beschlossen. Die KfW unterstützte die Bundesregierung im Rahmen des „KfW-Aktionsplans Energiewende“ mit zahlreichen Finanzierungsangeboten dabei, den Umbau der Energieversorgung zu realisieren.

Der Aktionsplan umfasste unter anderem Finanzierungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien wie Offshore-Windparks, für energieeffizientes Sanieren und Bauen von Wohngebäuden und für größere Investitionen von Kommunen im Bereich der Energieeffizienz.

Europäisches Engagement der KfW

Die Förderexpertise der KfW ist nicht nur in Deutschland, sondern europaweit gefragt. Die KfW engagiert sich dabei im Rahmen der EU-Investitionsoffensive und arbeitet eng mit der EIB-Gruppe und anderen nationalen Förderbanken in der EU zusammen. Daneben setzt die KfW europäische Fördermittel auch in der Entwicklungsfinanzierung um und unterstützt so mit ihren Partnern die ambitionierte Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Entwicklungsländern. Die weitere Stärkung dieser Zusammenarbeit, auch zwischen Deutschland und Frankreich, liegt uns am Herzen.

Finanzielle Unterstützungsmaßnahmen für Griechenland

Die KfW unterstützte die Bundesrepublik Deutschland bei der Umsetzung EU-weiter finanzieller Hilfsmaßnahmen für Griechenland. Im Rahmen eines Zuweisungsgeschäfts hat der Bund die KfW im Jahr 2010 beauftragt, den deutschen Anteil an bilateralen Krediten der Euro-Mitgliedstaaten für Griechenland bereitzustellen. Alle Risiken dieses Zuweisungsgeschäfts wurden durch den Bund über eine Garantie abgesichert. 2012 wurde die KfW-Kreditfazilität vom ursprünglichen Zusagebetrag von 22,3 Mrd. EUR auf die tatsächliche Inanspruchnahme von 15,2 Mrd. EUR reduziert. An darüber hinausgehenden finanziellen Unterstützungsmaßnahmen der Eurostaaten für Griechenland oder andere Eurostaaten war die KfW nicht beteiligt.

Gründung der KfW Stiftung

Unternehmerisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung gehören zusammen – vor allem für die KfW mit ihrem gesetzlichen Auftrag, den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben und zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen. Denn die Zukunftschancen der Menschheit sind untrennbar verbunden mit der demographischen Entwicklung, den Herausforderungen der Globalisierung sowie dem Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz. In diesem Spannungsfeld gilt es gerade auch die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zu sichern.

Deshalb möchte die KfW nicht nur in ihrem geschäftspolitischen Auftrag, sondern auch in ihrem gesellschaftlichen Engagement weltweit, national und lokal Verantwortung übernehmen. Dabei soll die Bekanntheit und Kompetenz der Bank sowie ihre Erfahrung in ausgewählten Partnerschaften genutzt werden.

Um diese Wirkung zu verstärken hat die KfW 2013 die KfW Stiftung ins Leben gerufen. Die KfW Stiftung soll das gesellschaftliche Engagement der KfW unabhängig von der Ertragsentwicklung der Bank sicherstellen, verstetigen und in die breite Öffentlichkeit tragen.

Beteiligungsfinanzierung

Um den Technologiestandort Deutschland zu fördern, unterstützt die KfW innovative Start-ups, indem sie deren Eigenkapital stärkt. Die Förderprodukte der KfW-Beteiligungsfinanzierung richten sich an Technologieunternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. In der ganz frühen Phase, der sogenannten Seed-Phase, beteiligt sich die KfW seit 2005 am High-Tech Gründerfonds (HTGF), Deutschlands größtem und aktivsten Frühphasenfinanzierer. Die KfW ist nach dem Bund größter Investor im HTGF.

Seit 2015 trägt die KfW auch dazu bei, die Angebotslücke bei Anschluss- und Wachstumsfinanzierungen von jungen innovativen Unternehmen zu schließen. Denn gerade Technologieunternehmen im Bereich Clean Tech, Life Science und Med Tech, aber auch e-commerce-Plattformen und andere "digitale" Start-ups benötigen viel Kapital, um sich weiter entwickeln zu können. Um sie dabei zu unterstützen, hat die KfW gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderinstrument "ERP-Venture Capital-Fondsinvestments" auf den Markt gebracht. Damit beteiligt sich die KfW nicht direkt, sondern über ausgewählte Wagniskapital-Fonds ("Venture-Capital-Fonds") aus Deutschland und Europa an jungen deutschen Technologieunternehmen. Auf diese Art kann die KfW auf die Expertise der Venture-Capital-Fonds im Markt zurückgreifen – und gleichzeitig als staatliche Förderbank Privatkapital mobilisieren.

Digitalisierung

Die Digitalisierung stellt für alle Banken eine Herausforderung dar – auch für die KfW. Insbesondere die Unterstützung des Mittelstands beim digitalen Wandel ist ein Kernthema. Die KfW engagiert sich beim Ausbau und der Förderung der digitalen Infrastruktur ebenso wie beim Ausbau der Blockchain-Technologie..Außerdem setzt sich die KfW für den Ausbau ihrer digitalen Plattformen ein, etwa des Zuschussportals für private Bauherren oder zuletzt der Gründerplattform, auf der Gründungswillige Hilfestellungen für den gesamten Gründungsprozess erhalten.

Daten und Fakten

Das neue KfW-Bürogebäude in der Bockenheimer Landstraße 104 in Frankfurt am Main wird 2016 eingeweiht

2010

  • Die neue "Westarkade" der KfW in Frankfurt am Main ist eines der klimafreundlichsten Bürogebäude weltweit.
  • Die KfW unterstützt die Bundesrepublik Deutschland bei der Umsetzung EU-weiter finanzieller Hilfsmaßnahmen für Griechenland

2011

  • Die KfW ist zusammen mit der Weltbank der weltweit wichtigste Förderer für erneuerbare Energien.
  • Die KfW unterstützt die Bundesregierung beim Umbau der Energieversorgung im Rahmen des "KfW-Aktionsplans Energiewende".
  • Die KfW schafft ein neues Finanzierungsangebot für Sozialunternehmen.

2012

  • Kundenorientierung und eine effiziente interne Organisation stehen im Fokus des Modernisierungsprozesses der KfW.
  • Green Shipping: KfW IPEX-Bank bewertet 2012 erstmals die Energieeffizienz von Schiffen.

2013

  • Mit der Gründung der KfW Stiftung wird das gesellschaftliche Engagement der KfW unabhängig von der Ertragsentwicklung der Bank sichergestellt.
  • KfW und Bundesumweltministerium geben Startschuss für Programm zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen.
  • KfW startet den "Aktionsplan Hochwasser" zur Abfederung von Hochwasserschäden in Bayern und Ostdeutschland.

2014

  • Digitalisierung des Fördergeschäfts: Die KfW hat gemeinsam mit dem Pilotpartner Deutsche Postbank die neue Online-Plattform BDO (Bankdurchleitung Online 2.0) für wohnwirtschaftliche Programme live geschaltet. Damit können erstmals Förderkredite in weniger als einer Minute nach Antragstellung sofort zugesagt werden.
  • Engagement für Europa: Die KfW beteiligt sich an der Investitionsoffensive der EU-Kommission, dem sogenannten Juncker-Plan.
  • Die KfW ist mit zwei Produktinnovationen am Kapitalmarkt präsent gewesen: So wurde im Mai die erste KfW-Renminbi-Anleihe mit Börsennotierung in Frankfurt emittiert. Zudem hat die KfW ihre beiden ersten KfW-Green-Bonds sowohl in Euro als auch in US-Dollar jeweils mit Rekordvolumina erfolgreich am Kapitalmarkt platziert.

2015

  • Die KfW nutzt ihre Expertise im In- und Ausland und engagiert sich im Auftrag der Bundesregierung für Flüchtlinge in Deutschland sowie in den Herkunfts- und Transformationsländern.
  • Mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) hat die KfW eine Garantievereinbarung unterzeichnet, um im Rahmen des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) Start-ups und junge Unternehmen zu fördern. Diese erlauben neue Kredite in Höhe von insgesamt 1,5 Mrd. EUR für junge Unternehmen und Gründer sowie innovative Unternehmen.
  • Über die neuen ERP-Venture-Capital-Fondsinvestments beteiligt sich die KfW mit bis zu 400 Mio. EUR an deutschen und europäischen Venture-Capital-Fonds. Insgesamt hebelt die KfW über die neue Beteiligungsfinanzierung in den nächsten Jahren privates Kapital in Höhe von bis zu 2,5 Mrd. EUR für innovative Start-ups.

2016

  • Neuausrichtung der Beteiligungsfinanzierung im Venture-Capital-Bereich. KfW und BMWi legen gemeinsam den VC-Fonds Coparion auf.
  • Die KfW-Verordnung gilt vollumfänglich. Damit sind wesentliche bankaufsichtsrechtliche Normen des Kreditwesengesetzes (KWG) und der europäischen Capital Requirements Regulation (CRR) auf die KfW entsprechend anzuwenden.

2017

  • Die KfW setzt europäische Fördermittel auch in der Entwicklungsfinanzierung um und unterstützt so mit ihren Partnern die ambitionierte Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Entwicklungsländern.

2018

  • Als 100%ige Tochter der KfW Bankengruppe bündelt KfW Capital das Angebot an Beteiligungsfinanzierungen für innovative Unternehmen und baut es weiter aus. Die Beteiligungsgesellschaft investiert mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens des Bundes in deutsche und europäische Venture Capital- und Venture Debt-Fonds und stärkt damit deren Kapitalbasis.

Weiterführende Informationen

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

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Fax

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