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Nachhaltige Armutsbekämpfung und Ressourcenschonung mit der Finanziellen Zusammenarbeit der KfW

Ausbau der nationalen und internationalen Förderschwerpunkte

Der Beginn der 1980er-Jahre ist von der internationalen Schuldenkrise geprägt. Sie ist eine schwere Hypothek für die Entwicklungspolitik, zumal auch in den reichen Geberländern die Mittel für ausländische Kapitalhilfe immer knapper werden. Die ärmsten Entwicklungsländer erhalten anstelle von Krediten nun Zuschüsse, bestehende Schulden werden erlassen.

Zugleich ändert sich das Verständnis der Entwicklungsprobleme und der Ansätze: Partnerschaft statt Hilfe – aus der Kapitalhilfe wird die Finanzielle Zusammenarbeit. Immer häufiger richtet die KfW ihre Arbeitsmethoden darauf aus, eine nachhaltige und wirksame Armutsbekämpfung und Ressourcenschonung zu erreichen. Dies erfordert einen größeren Beratungsaufwand vor Ort. Heute unterstützen und koordinieren über 80 KfW-Büros in den Entwicklungs- und Schwellenländern die Arbeit und Einsätze vor Ort.

Internationalisierung der Kapitalmärkte

Auch die Refinanzierung erhält ein ganz neues Gesicht. Bis Mitte der 1980er-Jahre verlief die Mittelbeschaffung der KfW in relativ unspektakulären Bahnen. Es gab die klassische Refinanzierung in D-Mark, und diese hauptsächlich, wie damals üblich, über Schuldscheine. Doch nun kommt Bewegung in die Finanzmärkte – die zunehmende Internationalisierung der Kapitalmärkte eröffnet der KfW ganz neue Perspektiven. Bedingt durch das starke Exportfinanzierungsgeschäft der KfW gibt es neue Risikoebenen zu managen, insbesondere das Währungsrisiko. Erste Anleihen werden am Euro-Dollar-Markt, in Schweizer Franken und Britischen Pfund begeben. Später folgen Dollar- und Yen-Anleihen, beides Märkte, die sich zu bedeutenden Quellen der Refinanzierung der KfW entwickelten.

Registrierung bei der SEC

1985 unterzieht sich die KfW als eine der ersten deutschen Unternehmen einem Kredit-Rating – und wird mit Triple-A (AAA) bewertet. Zwei Jahre später lässt sich die KfW erfolgreich bei der Securities and Exchange Commission (SEC) registrieren – als erstes deutsches Unternehmen.

1989 besorgt sich die KfW Mittel im Gegenwert von umgerechnet 8,7 Mrd. Euro am Kapitalmarkt – aus dem ERP-Sondervermögen stammt zu diesem Zeitpunkt nur noch ein knappes Fünftel der für 1989 bewilligten Finanzmittel. Heute ist die KfW Bankengruppe mit einem Emissionsvolumen von rund 75 Mrd. Euro nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien in Europa der fünftgrößte Emittent.

Daten und Fakten

1986 werden die neuen KfW-Bürogebäude Nord- und Südarkade an der Bockenheimer Landstraße 124 eingeweiht.

1981

Die Bundesregierung initiiert ein 1,74 Mrd. Euro schweres KfW-Sonderprogramm zur Unterstützung des Strukturwandels.

Technologieprogramm für deutsche Investitionen in Entwicklungsländern

1983

Eigenmittelprogramm für Risikofinanzierung von Innovationen

1984

Die KfW richtet ein eigenes Umweltprogramm ein

1985

Förderung der Baukonjunktur durch M-Programme

BMFT-Programm für Windkraftanlagen in Entwicklungsländern

1986

Die KfW erhält von Moody’s und Standard & Poor's ein "Triple A-Rating".

1987

Erste Fremdwährungsanleihen; erstmals Zins- und Währungsswaps

Die KfW wird als erster deutscher Emittent auf dem amerikanischen Kapitalmarkt von der Securities and Exchange Commission (SEC) zugelassen.

1988

KfW-Gemeindeprogramm

1989

KfW-Wohnungsbauprogramm

BMFT-Beteiligungsprogramm

Weiterführende Informationen

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