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Frieden und Sicherheit

Frieden und Sicherheit sind zentrale Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Bewaffnete Konflikte und Kriege zerstören die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur, schwächen staatliche Institutionen und erhöhen die Armut. Andere Formen der Gewalt – wie urbane Kriminalität oder Gewalt gegen Frauen und Kinder – verursachen sogar noch wesentlich höhere gesellschaftliche Kosten, da sie weltweit deutlich verbreiteter sind. Die Gestaltung des Übergangs von Krisensituationen hin zum nachhaltigen Staatsaufbau ist eine zentrale Aufgabe, die die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung mit kurz- bis langfristig wirkenden Maßnahmen fördert.

50 Länder galten der bisherigen OECD-Klassifizierung zufolge als fragil. Die OECD hat mit dem jüngsten Fragilitätsbericht 2016 ein neues, mehrdimensionales Fragilitätsmodell eingeführt, das nun 56 Länder als fragil einstuft. Die KfW ist in vielen von ihnen aktiv: So geht ca. ein Sechstel unserer Neuzusagen an fragile Staaten. Ein Schwerpunkt des Engagements liegt auf Krisenprävention und Friedensförderung: Beispiele sind die Unterstützung des Friedensaufbaus in Kolumbien oder der „Afghanistan Reconstruction Trust Fund“.

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Einen Fokus unseres Engagements bildet das Thema Flucht

65 Millionen Menschen sind weltweit infolge von Bürgerkriegen und lang anhaltenden, wiederkehrenden Krisen auf der Flucht. Im Auftrag und mit Mitteln der Bundesregierung sowie weiterer Geber unterstützt die KfW Entwicklungsbank Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in Entwicklungsländern.

Illustration Menschengruppe

Flüchtlingshilfe in Krisenregionen

Illustration von mehreren Zelten mit kleinem Erste-Hilfe-Symbol

In Krisensituationen kann die Finanzielle Zusammenarbeit kurzfristig durch die Aufrechterhaltung von Basisdienste u.a. durch Nahrungsmittelhilfen sowie den arbeitsintensiven, beschäftigungs- und einkommenschaffenden Wiederaufbau von Basisinfrastruktur in betroffenen Gemeinden dazu beitragen, die Lebensbedingungen vor Ort erträglicher zu gestalten.

Mittel- und langfristig können FZ-Vorhaben dazu beitragen, den meist politischen Konflikt- und Fluchtursachen durch den Abbau von Armut und Ungleichheit sowie die Förderung von Good Governance und Transparenz entgegenzuwirken. Das stärkt die Resilienz gegenüber Krisen aller Art, zum Beispiel über die Verbesserung der Basisdienste sowie Katastrophenvorsorge und Versicherungsschutz, etwa gegen dürrebedingte Ernteausfälle:

Sobald sich die Lage in den Herkunftsregionen stabilisiert hat, unterstützt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung die freiwillige Rückkehr und Reintegration von Flüchtlingen:




Rechtlicher Hinweis:
Die Ausführungen dieses Online-Geschäftsberichts 2016 basieren auf dem Finanzbericht 2016 der KfW, den Sie hier downloaden können. Treten bei den mit größter Sorgfalt erstellten Inhalten dieses Online-Geschäftsberichts 2016 Widersprüche oder Fehler im Vergleich zum Finanzbericht auf, hat der Finanzbericht 2016 der KfW Vorrang.

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