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Mehr als Finanzierung

Für unternehmerischen Erfolg und Entwicklung

Arbeit und Einkommen sind wesentliche Voraussetzungen, um Menschen Perspek­tiven zu eröffnen und Armut zu über­winden. Unternehmerische Initiative ist dafür der wichtigste Motor, denn die allermeisten Arbeitsplätze entstehen im Privatsektor. Vielen Unternehmern in Entwicklungsländern fehlen aber die notwendigen lang­fristigen Finanzmittel, um ihr Unternehmen auszubauen und ihren Erfolg so langfristig zu sichern.

Hier setzt die DEG an: Seit über 50 Jahren finanzieren, beraten und begleiten wir private Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern tätig sind. Gefragt sind wir außerdem, um Unternehmen in Handlungsfeldern wie Corporate Gover­nance, Umwelt- und Sozialmanagement oder Ressourcen­effizienz zu beraten und weiter zu profes­sionalisieren. Dabei profitieren unsere Kunden von unseren Marktkenntnissen, unseren 14 Standorten weltweit und unserem internationalen Netzwerk.

Mit 1,6 Mrd. EUR konnte die DEG 2016 ihr Geschäft weiter ausbauen und den bisher höchsten Wert für Neuzusagen erreichen. Insgesamt haben wir im Geschäftsjahr 94 Finanzierungen für Investitions­vorhaben zugesagt.

Neu: „German Desk“ in Peru bietet Netzwerk plus Beratung

Peru gehört zu den aufstrebenden Ländern Lateinamerikas und wird deshalb auch für deutsche Mittelständler immer interessanter. In den letzten zehn Jahren erreichte der Andenstaat durch­schnittliche Wachstumsraten von mehr als 6%. Um Unternehmen den Schritt in einen für sie unbekannten Markt zu erleichtern und ihnen vor Ort eine praxisnahe Lösung anzubieten, hat die DEG gemeinsam mit der Auslandshandelskammer Peru und der Partnerbank Banco Financiero einen „German Desk“ eingerichtet. Seit Februar 2017 werden dort Bankdienstleistungen sowie Finanzierungsmög­lichkeiten für deutsche Unternehmen und deren lokale Handels­partner aus einer Hand ange­boten. Die Unternehmen können mit dem „German Desk“ das Netzwerk der drei Akteure direkt vor Ort nutzen und sich über passende Finanzierungslösungen informieren. Über die Netzwerke der Partnerbanken sollen auch benachbarte Märkte erreicht werden. Die DEG leistet so auch einen Beitrag zur Vorbereitung anschließender Direktinvestitionen deutscher Mittelständler. Zwei weitere „German Desks“ nach peruanischem Vorbild sollen 2017 in Afrika und Asien eröffnet werden. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die deutschen Auslandshandelskammern sind als Projektpartner eng eingebunden.

Internationale Zusammenarbeit ermöglicht größere Finanzierungen

Als Entwicklungsfinanzierer setzen wir auf internationale Netzwerke, um Wissen und Expertise zu teilen und Finanzierungs­mittel mit Beratung effizient zu bündeln. Mit den Mitgliedern des Verbandes der European Development Finance Institutions (EDFI), eines Zusammen­schlusses von Entwicklungs­finanzierern für den privaten Sektor, den die DEG mitgegründet hat, kooperieren wir sehr eng. Durch die Zusammenarbeit mit EDFI-Partnern kann die DEG ihre Präsenz in den Märkten erhöhen, ihren Kunden größere Finanzierungen anbieten und Risiken teilen.

Mit dem Kofinanzierungsinstrumente European Financing Partners (EFP) der Europäischen Investi­tionsbank (EIB), der DEG und zwölf weiterer EDFI-Mitglieder werden seit 2003 private Investitionen in den Staaten des afrikanischen, kari­bischen und pazifischen Raums (AKP) gefördert. Elf EDFI-Mitglieder, die EIB und die Agence Française de Développement (AFD) sind Partner der Interact Climate Change Facility (ICCF) zur Finanzierung klimapositiver Vorhaben der Privatwirt­schaft.

Darüber hinaus kooperiert die DEG auch regelmäßig mit multilateralen Entwick­lungsbanken – insbesondere der International Finance Cooperation (IFC) und der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) – sowie regionalen Finanzierungsinstituten.




Rechtlicher Hinweis:
Die Ausführungen dieses Online-Geschäftsberichts 2016 basieren auf dem Finanzbericht 2016 der KfW, den Sie hier downloaden können. Treten bei den mit größter Sorgfalt erstellten Inhalten dieses Online-Geschäftsberichts 2016 Widersprüche oder Fehler im Vergleich zum Finanzbericht auf, hat der Finanzbericht 2016 der KfW Vorrang.

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