Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Nachhaltige Mobilität

Mobilität ist Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Lieferketten und Handel. Gut ausgebaute Straßen- und Bahnnetze, Häfen oder Flughäfen waren schon immer ein Wettbewerbsvorteil. Ländliche Regionen, oft von Märkten isoliert, brauchen gute Mobilitätsmöglichkeiten, nicht nur, um die Wirtschaft zu beleben, sondern auch, um den Menschen Zugang zu grundlegender Versorgung wie Bildung und Gesundheit zu ermöglichen.

Städte, in denen bis 2050 voraussichtlich mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung leben werden, sind sowohl Zentren für zunehmenden urbanen Verkehr als auch für überregionale Verbindungen. Gleichzeitig ist urbaner Verkehr für rund ein Viertel aller CO2-Emissionen verantwortlich. Die kritische Verkehrssituation in den Städten belastet dabei nicht nur die Umwelt, sondern gefährdet auch die Gesundheit, mindert die Lebensqualität und schadet der Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund fördert die KfW weltweit Projekte zur Verbesserung des städtischen Verkehrs, zum Ausbau ländlicher Wege und zur Unterstützung der Wirtschaft durch besseren Fern- und Güterverkehr.

Mehr erfahren

Der Bereich Transport und Mobilität hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Die FZ-Zusagen des Sektors in den letzten fünf Jahren belaufen sich auf 2,7 Mrd. EUR. Die zunehmende Urbanisierung reflektierend geht der größte Anteil der Zusagen an städtische Mobilität und ÖPNV-Projekte, aber auch ländlicher Raum wird durch Schienen- und Straßentransport sowie ländliche Projekte angebunden.

Gut 2,8 Mrd. EUR bzw. 6,5% der FZ-Gesamtzusagen von 2013 bis 2018 entfielen auf Mobilitätsvorhaben.

Initiative für nachhaltige Mobilität

Städte haben besonders mit dem wachsenden Verkehrsaufkommen zu kämpfen: Endlose Staus gehören in vielen Metropolen zum Alltag und die zunehmende Feinstaub- und Lärmbelastung hat verheerende Folgen für Umwelt und Gesundheit. Hier setzt die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Transformative Urban Mobility Initiative (TUMI) an, die den Auf- und Ausbau nachhaltiger Mobilitätssysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern unterstützt und von der KfW und weiteren Partnern mit einem jährlichen Gesamtvolumen von bis zu 1 Mrd. EUR umgesetzt wird.

Mehr erfahren über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Forum für nachhaltige urbane Mobilität

Auch beim Development Finance Forum, einer der wichtigsten Fachveranstaltungen der KfW Entwicklungsbank, ging es 2018 um nachhaltige Mobilität. Rund 200 Experten aus der ganzen Welt diskutierten, wie die Mobilität der Zukunft in den Städten der Entwicklungsländer aussehen kann. Unterschiedliche Aspekte wie zum Beispiel der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Elektromobilität, Car-Sharing, Mobilitäts-Apps, Ausbau des nichtmotorisierten Verkehrs und integrierte Stadtplanung wurden dabei beleuchtet. Fest steht: Nur durch ein Umschwenken auf nachhaltige Mobilitätsangebote lässt sich der wachsenden Verstädterung mit zunehmendem Verkehr genauso gerecht werden wie dem Anspruch, das Klima durch höhere CO2-Emissionen nicht noch mehr zu belasten.

Mehr erfahren

Die KfW fördert weltweit Projekte im Bereich Mobilität

Während in den Städten eher der stark wachsende Verkehr mit all seinen negativen Auswirkungen problematisch ist, leiden ländliche Regionen darunter, dass fehlende Wege und Transportmittel den Zugang zu Absatzmärkten und grundlegender Versorgung wie Bildung und Gesundheit erschweren. Die KfW unterstützt daher den Bau ganzjährig nutzbarer Wege und Straßen.

Lesen Sie weiter zur Aufgabe der Finanziellen Zusammenarbeit

Lesen Sie weiter zu unseren Schwerpunkten im Jahr 2018

Rechtlicher Hinweis:
Die Ausführungen dieses Online-Ge­schäfts­berichts 2018 basieren auf dem Finanz­bericht 2018 der KfW, den Sie hier downloaden können. Treten bei den mit größter Sorgfalt erstellten Inhalten dieses Online-Geschäftsberichts 2018 Wider­sprüche oder Fehler im Vergleich zum Finanz­bericht auf, hat der Finanzbericht 2018 der KfW Vorrang.