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Klima- und Umweltschutz

Der Klima­wandel ist eine der größten Heraus­forderungen unserer Zeit. Er hat tief­greifende wirtschaft­liche und gesell­schaftliche Auswirkungen, die weltweit spürbar sind. Er trifft alle Volkswirt­schaften, aber die Entwicklungs­länder sind deutlich stärker bedroht als die Industrie- und Schwellen­länder – die Hauptver­ursacher des Klima­wandels.

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Die KfW unterstützt im Auftrag der Bundes­regierung den Aus­bau von erneuerbaren Ener­gien in Ent­wicklungs- und Schwellen­ländern. Häufig sind große Potenziale vor­handen, es fehlt jedoch die Infra­struktur bis hin zu Über­tragungs­leitungen. Hier setzt die Unter­stützung der KfW an.

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Green Climate Fund (GCF)

Die Zusammenarbeit zwischen dem Green Climate Fund (GCF) und der KfW wurde 2018 weiter vertieft. Im Dezember 2018 wurde auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz das zweite Finanzierungsabkommen zwischen dem GCF und der KfW über 102,7 Mio. EUR unterzeichnet. Mit diesen Mitteln unterstützt der GCF maßgeblich das Projekt mit dem Titel „Simiyu Climate Resilience Programme“ in Tansania. Das Vorhaben soll helfen, die Trinkwasserversorgung von fast einer halben Million Menschen in der stark vom Klimawandel betroffenen Region Simiyu langfristig zu sichern.

Das erste gemeinsame Vorhaben von GCF und KfW, das „Climate Resilient Infrastructure Mainstreaming Programme“ in Bangladesch, befindet sich bereits in der Umsetzung. Weitere Projektvorschläge für eine GCF-Finanzierung sind in Vorbereitung.

Weltklimakonferenz in Kattowitz – COP 24

Unter der Präsidentschaft Polens fand im Dezember 2018 in Kattowitz die 24. UN-Weltklimakonferenz (COP 24) statt. Zentrales Ergebnis war die Verabschiedung des Regelwerks für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015, des sogenannten „Paris Rulebook“. Dieses enthält konkrete und verbindliche Regeln, an die sich alle Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer nationalen Klimaschutzziele (Nationally Determined Contributions – NDCs) halten müssen. Der in einzelnen Ländern lauter werdenden Kritik am Pariser Klimaabkommen zum Trotz wurde die Verabschiedung eines gemeinsamen Regelwerks als klares Bekenntnis der Weltgemeinschaft zum Multilateralismus beim Klimaschutz gewertet. Die neuen Regeln gelten ab 2020. Die KfW unterstützt die Partnerländer dabei, ihre NDCs umzusetzen, zum Beispiel im Rahmen der NDC-Partnership, welche die Bundesregierung initiiert hat.

Clean Oceans Initiative

Etwa 8 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle und Mikrokunststoffe werden jedes Jahr in die Weltmeere eingeleitet. Setzt sich dieser Trend ungehindert fort, wird es in den Ozeanen Schätzungen zufolge im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch geben. Der Plastikmüll bedroht marine Ökosysteme, Menschen und Gemeinschaften, deren Existenz von sauberen Ozeanen abhängt. Im Auftrag der Bundesregierung hat die KfW daher gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der französischen Entwicklungsbank (Agence Française de Développement, AFD) 2018 die Clean Oceans Initiative (COI) gestartet. Diese zielt darauf ab, die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Projekte zu fördern, mit denen in den nächsten fünf Jahren die Verschmutzung der Weltmeere reduziert werden soll. Dafür stellen die Partner langfristige Finanzierungen in Höhe von 2 Mrd. EUR bereit. Eines der ersten Projekte im Rahmen der COI wird die Förderung einer effizienten städtischen Abwasserentsorgung in Kapstadt sein, wofür die KfW 2018 im Auftrag des BMZ Mittel in Höhe von 80 Mio. EUR zugesagt hat.

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Weitere Projekte weltweit:

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Rechtlicher Hinweis:
Die Ausführungen dieses Online-Ge­schäfts­berichts 2018 basieren auf dem Finanz­bericht 2018 der KfW, den Sie hier downloaden können. Treten bei den mit größter Sorgfalt erstellten Inhalten dieses Online-Geschäftsberichts 2018 Wider­sprüche oder Fehler im Vergleich zum Finanz­bericht auf, hat der Finanzbericht 2018 der KfW Vorrang.