KfW Bankengruppe

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20 Jahre Aufbau Ost

KfW-Förderung in den Neuen Bundesländern

 

Jubelnde Menschen auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor.
Ein historisches Ereignis - Die Maueröffnung am 9. November 1989
Quelle: Stiftung Aufarbeitung, Bestand Uwe Gering, Nr. 4909

In den 20 Jahren seit dem Mauerfall haben die Menschen in der ehemaligen DDR viel geleistet und viel erreicht – auch mit Hilfe der KfW Bankengruppe. Über 160 Milliarden Euro hat die KfW seit 1989 als Darlehen für Existenzgründer, die Modernisierung des Wohnungsbestandes und die Sanierung der kommunalen Infrastruktur vergeben. Gut angelegte Gelder - denn heute gibt es wieder einen gesunden Mittelstand, schmucke Innenstädte und eine moderne Infrastruktur. "Eine großartige Leistung der Menschen in Ost und West" wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrich Schröder in einem Interview betont.

 

Logo mit Schriftzug "20 Jahre Mauerfall", Quelle: www.mauerfall09.de

20 Jahre im Rückblick

In Berlin fällt die Mauer und in Frankfurt werden erste Überlegungen angestellt, wie die KfW das Zusammenwachsen zweier völlig unterschiedlicher Wirtschaftssysteme unterstützen kann. Bereits eine Woche später entstanden erste Konzepte. "Es stand nie zur Debatte, ob wir helfen, sondern nur das Wie" erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrich Schröder.


An einer großen Tischsäge sägt ein Mann mit roten Gehörschutzkapseln Holz zu. Quelle: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Ein neuer Mittelstand entsteht

In mehreren Enteignungswellen hat sich die DDR zu einem Land ohne Mittelstand entwickelt. In der Folge wurde Anfang der 1990er Jahre pro Einwohner weniger als halb so viel erwirtschaftet wie in der alten Bundesrepublik. Keine Frage, dass die Wirtschaft auf Trab gebracht und ein neuer Mittelstand aufgebaut werden musste. Die KfW war von Anfang an dabei.


Die Plattenbauten der DDR sind nach abgeschlossener Sanierung und Instandsetzung kaum mehr wieder zu erkennen. Zu sehen ist ein 11-geschossiger weiß-hellblauer Plattenbau aus dem Jahre 1994 in Berlin-Lichtenberg (Foto: ARWOBAU GmbH)

Sanierungsboom im Osten

Viele Städte in der DDR boten das gleiche Bild: Die historischen Innenstädte verfielen systematisch, die Menschen wohnten in Plattenbauten am Stadtrand, die im Laufe der Jahre nicht weniger marode wurden. Bald nach der Wende legte die KfW zinsgünstige Darlehensprogramme auf, um den Menschen die Chance zu geben, endlich ihre Wohnsituation zu verbessern und alte, historische Bausubstanz zu retten. 


Kläranlage, Quelle KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Infrastruktur und saubere Luft

Der "typische DDR-Duft" ist verschwunden – Resultat von 20 Jahren Investitionen in Abfallwirtschaft, Energieeinsparung, Wasserbau, Lärmschutz und Luftreinhaltung. Die Bundesregierung beauftragte nach der Wende die KfW, mit zinsverbilligten Darlehen die rasche Sanierung der Infrastruktur in Gang zu bringen. Heute ist die Infrastruktur im Osten wieder in Ordnung, vielfach moderner als im Westen - beste Grundlage für die weitere Entwicklung.

 


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Weitere Informationen zur Förderung in den neuen Ländern erhalten Sie von den Mitarbeiter/-innen des KfW-Konzernarchivs in der Niederlassung Berlin.


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